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Soul Calibur IV

Soul Calibur IV


Andere Ansichten:
Von: Ubisoft

Kaufen Neu: EUR 43,97



Neu (30) Gebraucht (6) Sammlerstück (1) ab EUR 39,78

Bewertung: 4.0 von 5 Sternen 22 Rezensionen
Verkaufsrang: 406

Plattform: Playstation 3
Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
Medium: Videospiel
Versandgewicht: 4.4
Maße (innen): 6.7 x 5.4 x 0.6

MPN: 300011577
EAN: 3296580805129

Veröffentlichung: Juli 31, 2008
Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden

Kundenrezensionen:
Rezensionen anzeigen 6-10 von 22
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3 von 5 Sternen Soul Calibur verliert sein Herz   August 16, 2008
Simon Lorenz
7 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich

Auch wenn der Titel der Beurteilung ein wenig theatralisch klingt, so stimmt die Kernaussage- meines Erachtens nach- auf jeden Fall.

Doch der Reihe nach: Namco hat uns auch dieses Jahr mit einem Soul Calibur entzueckt.

Nach dem Intro findet man auf dem ersten Blick alles, was man will.

Doch schon wenn man sich naeher mit den Spielmodi beschaeftigt faellt auf, dass fuer eine Langzeitmotivation kein Platz war. Eine "Soul Tour" um die Welt mit viel Story oder aber auch ein Strategieintermezzo wie im dritten Teil sucht Ihr vergeblich.

Wenn man den ersten Kampf kaempft sticht einem sofort die schoene Grafik ins Auge. Alles wirkt einen Tick lebendiger, die Kaempfer sind sehr schick und auch einige Stages lassen das Flair von der Soul Calibur-Reihe aufblitzen.

Die Entwickler haben ein neues Feature eingebaut: Zerstoerbare Ruestungen.

Diese sollen verhindern, dass zuviel geblockt wird und dass "Defensiv-Spezialisten" nichts mehr zu lachen haben. Zudem gibt es, wenn man alles zerstoert auch einen Finisher, welcher zu einem sofortigem Ko fuehrt.

Um diesen jedoch auszufuehren vergeht einige Zeit, da man den Gegner erst einmal ohne Ruestung blosszustellen hat. Und dann ist meistens der Kampf auch schon vorbei.

Als ich kaempfte viel mir auf, dass die Gegner viel mehr blocken. Dies ermoeglicht viele Wuerfe anzubringen. Wahrscheinlich wollten die Entwickler den Spielern mal ihre Finisher ausprobieren lassen...naja jedenfalls sind die Gegner fuer einen geuebten Spieler kaum noch der Rede wert.

Die Stages sind wieder einmal typische "Ringstages". Man kann in vielen Leveln einfach aus dem Ring geworfen werden. Doch Interaktion sucht man vergeblich. Nicht einmal ein Fenster zerbricht unter starken Schlaegen...

Positiv sind die schoene orchestrale Musik ( wobei man sich den Stuecken aus dem Vorgaenger mehr als einmal bedient), die Grafik und der riesengrosse Editormodus, wo man seinen Kaempfer nach Belieben gestalten kann...leider kann man keine eigenen Stile kreieren, das waere noch einmal interessanter geworden.

Insgesamt aber enttaeuscht aus Veteranensicht das Spiel. Auch der Starwarsbonus ( in der Ps3-Fassung spielt man mit Darth Vader) rettet da nichts mehr und Namco betreibt einfaches Recycling ohne grossen Innovationen. Wer hingegen noch nichts mit Soul Calibur zu tun hatte, ein gutes Beat em Up sucht und auch Mittelalter und Fantasyflair liebt, sollte zugreifen.

16.08.08 Simon Lorenz



5 von 5 Sternen Klasse Spiel mit guten Inovationen.   August 7, 2008
Silvio Maurus (Berlin)
Bin sozusagen Soulcalibur neuling und muss sagen das das Spiel von der ersten Minute richtig Spass gemacht hat. Spielprinzip sehr Motivierend, die Grafik am HD Fernsehr absolut Klasse. Auch ein gelungener Onlinemodus umrundet dieses Klasse game.
Ein Trainingsmodus Hilft einsteigern mit den Moves und der Steuerung klar zu kommen.
Also Kampfspielfans zugreifen.



5 von 5 Sternen Beat'em up at its very best!   August 4, 2008
Marco Krasselt (Leipzig)
0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ich mag Soul Calibur IV! Es ist ein klasse Spiel, das meine Erwartungen - sowohl im Single-, als auch im Multiplayer - vollkommen erfuellt hat. Genau hier liegt wohl auch der Knackpunkt derjenigen Rezensionen, die sich kritisch zum Singleplayer-Modus aeussern: die Erwartungen waren falsch. Beat'em ups sollen IMHO primaer im MP gespielt werden.

Ja, der SP ist v.a. im Storymodus kurz. Und ja, der Schwierigkeitsgrad im Seelenturm, dem alternativen Modus, in dem es Ausruestungsgegenstaende zu finden gilt, ist knackig und steigt an.

Aber: ist das wirklich von Nachteil? Der Storymodus dient mir zum Kennenlernen der Figuren, und bei geschaetzten 30 Charakteren waere eine jeweils lange und individuelle Kampagne unmoeglich zu realisieren gewesen. Mich stoert das daher kein bisschen.
Und der Seelenturm? Ist doch klasse! Er kommt unterhaltsam und fordernd daher, teilweise auch knackig. Aber darin liegt ja der Reiz! Man soll die Chars ja beherrschen (lernen)! Wie kann man denn sonst in der eigentlichen Koenigsdisziplin, dem Multiplayer, bestehen? Zudem muss man sich die Ausruestungsgegenstaende halt wirklich erkaempfen, so soll das sein. Ich persoenlich denke, man ist einfach verwoehnt, da die meisten Games heutzutage viel zu leicht sind.

Beat'em ups sind v.a. fuer das Spiel zu zweit gedacht; SP-Modi sind nette Boni, tragen aber niemals zum vollen Spielspass oder gar Langzeitmotivation bei.
SC IV bietet daher alles, was das Prueglerherz begehrt. Viele sehr gut balancierte Charaktere, tolle und leicht zu erlernende Steuerung, Online-MP, zerstoerbare Ruestungen und Rollenspielelemente (Ausruestungsgegenstaende, diverse Waffen, Stats). Fuer Fans des Genres ein Pflichtkauf!


PS: Zur Grafik muss ich wohl nix sagen; sie ist einfach klasse! Tolle Modelle und Animationen, super Lichteffekte, klare Texturen, technisch hervorragende Umsetzung (superfluessig).



3 von 5 Sternen Online-Frust und Pseudo-Storys   August 3, 2008
QBs Finest
4 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich

Vorweg ein paar Informationen ueber mich:
Ich spiele woechentlich weniger als 7 Stunden, mein letztes Spiel der Serie war Soul Edge (auf PS 1!) und ich bin eher ein Anhaenger der Namco Hausinternen Konkurrenz Tekken.

Einzelspieler:
Den Geschichts-Modus kann ich leider nur als Witz bezeichnen. Mir ist zwar bewusst, dass man keinen Kafka in einem Beat em Up erwarten kann, aber diesen Modus als Geschichte zu bezeichnen ist mehr als uebertrieben. Allerhoechstens Fans der Serie, die saemtliche Hintergruende ueber die Charaktere erfahren wollen koennte dies interessieren.
Was ich, im Vergleich zu den anderen Rezensenten, als nicht negativ betrachte ist die kurze Spielzeit. Somit kann man auch als Gelegenheitsspieler mit allen Charakteren (und dass sind viel genug, 30+) diesen abschliessen.
Interessanter wird der Schicksalsturm. Zwar keine Revolution im Genre, aber die teilweise sehr fordernden Aufgaben um die Schatzkisten zu erhalten fesseln den Spieler an den Bilschirm.
Der Arcade-Modus ist so wie man ihn kennt, aber gegen Ende sehr unausgewogen (der "Schueler" stellt alle anderen Gegner in den Schatten).
Der Trainigs-Modus ist ebenfalls ausbaubar, v.a. der umstaendliche Weg zur Befehlsliste ist stoerend.

Mehrspieler:
Meiner Meinung nach sind die Mehrspieler-Modi das Herzstueck von Beat em Ups.
Offline, an einem Fernseher, mit einem Freund, kann das Spiel voellig ueberzeugen. Anfangs kommt man hier (sowie auch im Einzelspieler) durch pures "Button-Mashing" sehr weit, aber wenn man sich eingespielt hat und langsam die Move-Liste seines Charakters verinnerlicht gewinnen die Kaempfe an Spannung und Intensitaet.
Groesste Enttaeuschung des Spiels ist fuer mich der Online-Modus. An und fuer sich eine sehr gute Idee, aber zwei Dinge lassen mich (zumindest vor einem moeglichen Patch) offline bleiben.
1. Ich kann nicht sagen ob es an meiner Verbindungsqualitaet liegt (DSL 3000), aber zu 95% wenn ich einem schnellen Spiel joinen will bekomme ich die Meldungen "Spiel existiert nicht mehr", "Diese Spielsitzung ist belegt" oder "Verbindung fehlgeschlagen". Somit ist der einzige Weg ein Spiel zu finden das mehrmalige Durchprobieren einem benutzerdefinierten Spiel zu joinen. Dies klappt ca. beim 5-10 mal. Aergerlich: Nach jedem Verbindungsversuch muss erst wieder die Serverliste erneuert werden.
Wenn man es dann schafft einen Server zu finden, passiert Grund 2.
2. Spieler wie "Slayyouhard" oder "Monstakilla" spielen folgndermassen: 3, maximal 5 verschiedene Angriffe die in minimal unterschiedlichen Variationen abgespielt werden. Manchmal haben sie mit diesen Attacken (sehr beliebt: Die Energiekugel von Algol, Siegfrieds oder Nightmares Schwerthiebe mit hoher Reichweite - man will ja einen gebuehrenden Abstand zum Gegner) auch Erfolg, aber wenn sie wieder verlieren schaffen sie es innerhalb kuerzester Zeit das Spiel zu verlassen, um die Niederlage nicht in ihren Statistiken auftauchen zu lassen. Dies gibt zwar ein paar Strafpunkte, aber wen interessierts?
Somit ist der Online-Modus fuer mich voellig unbrauchbar.

Gameplay:
Wie gesagt der anfaengliche Erfolg durch "Button-Mashing" sehr hoch. Aber meinem Geschmack nach ist das besser und motivierender als ein Virtua Fighter, dass man doch studieren muss um Erfolge zu feiern.
Die neuen Finisher funtionieren bei mir nur sehr, sehr selten (bin mir nicht sicher ob das so gewollt ist).
Und eins will ich nicht aussen vor lassen: Bei einem Spiel dieser Gattung, mit Schwertern, Aexten und sonstigen Klingen aller Art tut es der Stimmung einen gehoerigen Abbruch, wenn absolut kein Blut zu sehen ist. Ich bin kein vernarrter Gore-Gamer, aber meines Erachtens gehoert das einfach dazu.

Zu den Punkten Grafik, Sound und Steuerung kann ich mich meinen Vorrednern nur anschliessen. Butterweiche Animationen, wunderschoene Ruestungen, detaillierte Gesichter. Dazu sehr stimmige und passende Musik.

Besonders hat mir der Charakter-Editor gefallen. Diese Rollenspielelemente spornen mich an auch die letzten Gegenstaende zu sammeln, um meinen Kaempfer mit den perfekten Skills auszustatten.

Alles in allem ein gutes Spiel, aber aufgrund des unbrauchbaren Online-Modus nur 3 Sterne. Wenn hier nachgepatcht wird (wie zB mit haerteren Strafen fuer Abbrecher, einer besseren Lobby oder individuellen Spielerprofilen) kann man durchaus noch 1-2 Sterne dazuzaehlen.



3 von 5 Sternen Uebung macht den Meister...   August 3, 2008
Der Ich (Hier)
7 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich

...wer allerdings keine Lust oder Zeit hat Tag und Nacht vor der PS3 zu sitzen und Kombos auswendig zu lernen, sollte sich lieber zweimal ueberlegen, ob er sich Soul Calibur 4 zulegt, oder nicht. Denn der einzige Einzelspielermodus, der einen fuer laengere Zeit vor den Bildschirm fesseln KOeNNTE, wurde von den Entwicklern dermassen schwer gestaltet, dass ein Gelegenheitszocker schon sehr bald kein Land mehr sehn wird. Die Rede ist vom sog. "Schicksalturm". Ziel ist es sich die ganzen 60 Stockwerke dieses Turmes hochzukaempfen (und wenn man das geschafft hat auch wieder runter). Die Gegner auf den einzelnen Stockwerken werden aber spaetestens ab dem 20. Stockwerk so unfair schwer, dass man ohne Ellenlange Kombos und wahnsinns Feinmotorik kaum noch eine Chance auf einen Sieg hat. Und Siegen allein reicht ja noch nicht einmal: der Schicksalturm ist der einzige Spielmodus, in dem man Ausruestungsgegenstaende freispielen kann. Dazu muss man allerdings in jedem Stockwerk eine Bestimmte Bedingung erfuellen. So muss man z.B. auf einem Stockwerk alle Gegner durch aus dem Ring Draengen besiegen. Nur wie soll man das machen, wenn man die Gegner auch OHNE diese Sonderaufgaben kaum bezwingen kann? Man erhaelt zwar auch Ausruestungsteile wenn man allgemein bestimmte Aufgaben erfuellt (z.B. 10.000 Angriffe ausfuehren), wenn man aber alle Ausruestungsgegenstaende haben will, muss man auch die aus dem Schicksalturm freispielen. Zudem ist der Schicksalturm wie schonmal erwaehnt, der einzige Einzelspielermodus, mit dem man sich ueber laengere Zeit unterhalten kann. Die einzelnen Geschichten hat man in jeweils ca. 10 Minuten Durchgespielt und sie verlaufen bei allen Charakteren nach fast demselben Muster. Lediglich die Gegner sind andere. Frueher oder spaeter wird also jeder auf den Schicksalturm zurueckgreifen muessen. Und der ist nur fuer Profis geeignet. Absolut nicht mit dem Schwierigkeitsgrad von Teil 3 zu vergleichen.

Die drei Sterne gibt es fuer die fantastische Grafik, den ausgebauten Charakter-Editor und die vielen guten Ideen, wie die zerstoerbaren Ruestungsteile oder den "Critical Finish".

Fazit: Das Spiel ist im Grunde nur absoluten Beat'em Up-Profis zu empfehlen, die gerne gegen sehr herausfordernde Gegner kaempfen. Gelegenheitszocker und Genreneulinge sollten das Spiel lieber erst irgendwo Probespielen (vor allem den Schicksalturm) und selber entscheiden, ob ihnen das Spiel so viele Frustmomente wert ist.




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