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| Autor: Charlotte Roche Urheber: Charlotte Roche Verleger: Dumont Buchverlag
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Bewertung: 1128 Rezensionen Verkaufsrang: 18
Medium: Broschiert Ausgabe: 22., Aufl. Seiten: 220 Versandgewicht: 0.8 Maße (innen): 8.3 x 5.4 x 0.8
ISBN: 3832180575 EAN: 9783832180577
Publikation: Oktober 17, 2008 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
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| Kundenrezensionen:
Klasse November 28, 2008 Kopfkrabbe Ich gehoere wahrscheinlich zu den lesern die das buch klasse fanden ich musste lachen... und komisch finde ich es das sich viele leute ueber das buch aufregen und trotzdem es zuende lesen und sogar noch ein zweites mal lesen... ich wuerde den leuten raten sich ein eigenes urteil zuverschaffen... es ging in dem buch nicht nur um irgendwelche exkremente oder andere diverse dingen ... sondern auch um das verhaltniss zwischen der hauptperson und ihren eltern.... im grossen und ganzen kann ich das buch nur empfehlen...
ein stummer schrei November 28, 2008 G.E.M.A. (Essen) 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein tieftrauriges Buch voller Einsamkeit und Schmerz. Helen Memel, die Hauptperson fuehlt sich wie eine kleiner Fleck im grossen Dreck. Der Umgang, den sie - ein 18jaehriges Maedchen - mit ihrem eigenen Koerper pflegt, ist nicht zu vergleichen mit dem selbstbewussten liebevollen und annehmenden Umgang mit Weiblichkeit, zu dem in den 70iger Jahren Buecher wie "Die Scham ist vorbei" oder "Our Bodies our life" animieren wollten. Helen Memel steckt unbewusst voller Selbstverachtung, Selbsthass und Autoagression. Mit Lockerheit und Coolness hat das nichts zu tun. Hinter all dem Smegma und diversen anderen Koerperfluessigkeiten hat die Autorin kurz,prosaisch und darum umso schmerzhafter, die Geschichte einer jungen Frau verborgen, die sich einsam, ungeliebt und verlassen fuehlt. Helen Memels Eltern sind geschieden, warum das hat sie nie verstanden. Ihr groesster Wunsch ist es, die beiden wieder zusammen zu bringen. Die Besuche, die sie nach einer OP von ihren Eltern im Krankenhaus bekommt sind kuehl und nichtssagend. Helen kommt vor allem nicht darueber hinweg, dass die Mutter irgendwann nach der Scheidung versucht hat sich selbst und Helens juengeren Bruder umzubringen mit Gas . Helen fand die beiden in letzter Minute. Sie wurden gerettet. Seitdem wird sie manchmal nachts wach weil sie meint im Zimmer Gas zu riechen. Traumatisiert ist sie auch durch die penible Sauberkeitserziehung ihrer Mutter, die sich nur auf sie als Maedchen erstreckte und nicht auf den Sohn. Helen provoziert eine Situation, in der sie fast verblutet. Durch eine Not OP wird sie gerettet . Auf dem Weg in den Operationssaal bittet sie einen Pfleger darum, ihre Eltern telefonisch zu informieren. Als sie erwacht, ist niemand gekommen. Der Pfleger konnte beiden Eltern nur auf Band sprechen. Helen verlaesst das Krankenhaus, nachdem sie den Eltern auf ihrem Bett eine Botschaft hinterlassen hat. Aus Kleidungsstuecken bildet sie die Gestalten einer Frau und eines Jungen nach, die zusammengekauert auf dem Bett zu liegen scheinen. Genauso wie Helen einst die Mutter und den Bruder mit einer schweren Gasvergiftung vorgefunden hatte. Fuer die Darstellung der Haare reisst sie sich bueschelweise ihre eigenen Haare aus und drapiert sie um die Koepfe der Figuren. Fuer die Frau laesst sie die Haare lang. Fuer den Jungen teilt sie sie penibel noch einmal durch. Ein einsames kleines Maedchen im Koerper einer jungen Frau verlaesst die Klinik bekleidet mit einem OP Hemdchen. Charlotte Roche hat diese Kerngeschichte, um die es in Wirklichkeit geht, regelrecht versteckt. Ich hatte beim Lesen schon fast aufgegeben, weil ich den autoagressiven Umgang der Protagonistin mit sich selbst kaum noch ertragen konnte. Dann habe ich einige Seiten uebersprungen und ploetzlich schaelte sich die eigentliche Geschichte heraus. In verschiedenen Interviews hat die Autorin genau auf diese Kerngeschichte hinzuweisen versucht. Es ist ihr nicht so recht gelungen, weil ein unglaublicher hype um die gesamte Smegmageladene Sexualitaet des Buches gemacht wurde und niemand sich fuer die Geschichte von Helen zu interessieren schien. Das macht irgendwie nachdenklich.
Das muss man moegen! November 27, 2008 Hazal Hammerer (Muenchen) 0 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich mag es jedenfalls nicht! Ein Buch, das seinen Inhalt gaenzlich ueber die Aufzaehlungen analer Praktiken, den verschiedenen Zustaenden von Koeperfluessigkeiten je nach Reinigungsgrad usw. zieht ist nicht das meine. Ich halte mich weder fuer engstirnig noch ueber die Masse verklemmt, aber das ist zuviel. Das einzig Positive, was mir einfaellt, ist, das die deutsche Sprache weitgehend fehlerfrei eingesetzt ist. Eventuell ganz praktisch als Diaet geeignet, da einem garantiert der Appetit vergeht.
Sein wir doch mal ehrlich... November 27, 2008 Julia 2 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
...die Autorin verfuegt ueber ein amuesant lockeres Mundwerk, doch haben wir nicht alle schon das ein oder andere mal derbe ordinaere verbale Phrasen produziert? Ich finde dieses Buch keineswegs so ekelhaft geschrieben, dass ich mich haette uebergeben muessen. Man muss doch jedes Werk mit gewissem Abstand betrachten. Gut, die Wortwahl ist schon sehr simpel gehalten, aber die Autorin bringt es auf den Punkt. Bei den Themen die sie anspricht, bedarf es keiner intellektuellen Sprache. Kurz und knackig, so sind die Saetze gestaltet. Ich halte das Buch fuer interessante, amuesante Abwechslung. Man muss es aber mit gewissem Abstand betrachten und nich alles was geschrieben steht so ernst nehmen. Wer mit sich und seiner Sexualitaet im Reinen ist, hat gewiss was zu lachen...
Nichts fuer Pruede November 26, 2008 davonima (Mainz) 3 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich habe mich nicht nur koestlich (uhh..wie zweideutig) amuesiert. Ich fand es anregend. Ja ich gebe es zu. Es ist schonungslos und benutzt Woerter fuer die ich frueher Backpfeifen gesammelt haette. Aber was ist soooooo schlimm daran.Es ist kein Muell, hoechstens schmuddelig. Aber wer moechte immer gleich unter die Dusche springen..unmittelbar "danach" ??? Maedels, Jungs, es macht doch Spass. Es ist die beste Sache der Welt. Und wie wollt ihr Spass mit einem Koerper haben, den ihr nicht kennt, nicht liebt und wo es nicht interessiert..wie euer Koerper wann reagiert. Um nichts anderes geht es. Lerne Dich kennen, habe Spass mit Dir und habe Spass mit anderen. Und es geht um den.."Sex and the City"-Frauentyp. Wollen, Nehmen, Geniessen. Es ist ein Buch, das Spass macht, wenn man zuruecklassen kann, was einem als anstaendig beigebracht wurde. Man sollte es riskieren, egal wieviel Verrisse hier noch stehen. Fuer noch mehr Spass empfehle ich das Hoerbuch, dort liest Charlotte Roche selber.
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