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The Ghost

The Ghost
Autor: Robert Harris
Urheber: Robert Harris
Verleger: Pocket Books

Kaufen Gebraucht: EUR 3,85



Gebraucht (7) ab EUR 3,85

Bewertung: 4.0 von 5 Sternen 10 Rezensionen
Verkaufsrang: 176597

Medium: Taschenbuch
Ausgabe: Reprint
Seiten: 448
Versandgewicht: 0.3
Maße (innen): 6.7 x 4.1 x 0.8

ISBN: 1416551824
Dewey Dezimalzahl: 823.914
EAN: 9781416551829

Publikation: August 19, 2008
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Versand: Internationaler Versand möglich
Zustand: 100% Brand New! Delivery from USA in 1-3 weeks via airmail

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5 von 5 Sternen Kleines Buch, grosse Wirkung   August 28, 2008
Muschelkalk (Hamburg)
Das Angebot, die Memoiren des britischen Premierministers zu schreiben, kann ein Ghostwriter nicht ablehnen. Das Honorar ist fuerstlich und die Eitelkeit geschmeichtelt - auch wenn er zweite Wahl ist, denn sein Vorgaenger hat den Auftrag nicht ueberlebt.Nicht ohne Grund, wie der Ghostwriter uns mit sehr trockenem britischen Humor erzaehlt...
Zur Handlung von Ghost muss man gar nicht mehr verraten. An den Parallelen zu Tony Blair und zur britischen Haltung im Irak-Krieg kommt man nicht vorbei, und oft laesst sich Robert Harris' Verbitterung ueber diese Politik zwischen den Zeilen heraus lesen. Auch seine Loesung ist alles andere als versoehnlich. Eben deshalb beschaeftigt einen dieser kleine, feine und wohltuend unblutige Thriller weit ueber die kurze Zeit der Lektuere hinaus.



4 von 5 Sternen Politikermemoiren sind doch meistens eine fade Lektuere?   Juni 20, 2008
Mario Pf. (Oberoesterreich)
9 aus 13 fanden die folgende Rezension hilfreich

So mancher verdient sein Geld allerdings mit dem Verfassen von Memoiren und fuehrt das schattenhafte Dasein eines Ghostwriters. Ein solcher Memoiren-Ghostwriter ist auch der namenlose Held von Robert Harris aktuellsten Werk Ghost.

Premierminister Adam Lang ist aus dem Amt geschieden und hat sogleich einen Millionenvertrag ueber seine Memoiren erhalten, in denen er verspricht sich kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Dumm nur, dass der Abgabetermin immer naeher rueckt und sich sein wertvollster Mitarbeiter Michael James McAras das Leben nimmt. Ein neuer Ghostwriter muss her und ist schnell gefunden. Auf Marthas Vineyard in den USA eingetroffen aendern sich jedoch schnell die Ziele der Biografie, denn als Langs ehemaliger Aussenminister einen Skandal um die toedliche Entfuehrung britischer Staatsbuerger durch die CIA lostritt, muss der Kampf gegen den Terrorismus unbedingt zum Hauptthema hochstilisiert werden. Gut fuer Lang, dass die USA den internationalen Strafgerichtshof in Den Haag nicht anerkennen und deshalb nicht ausliefern werden. Unter hoher Geheimhaltung wird der Ghost zwar an das Manuskript herangelassen, stellt aber bald erschreckt fest, dass dieses unbedingt ueberarbeitet werden sollte, da es viel zu langweilig geraten ist. Doch der trockene Stil ist schon bald nicht mehr das einzige was den Ghost stoert, denn er entdeckt Ungereimtheiten, denen er nachzuforschen beginnt...

Ghost ist nach dem ersten Band der Cicero-Trilogie eine gewisse Ueberraschung, denn erstmals wendet sich Robert Harris einem aktuellen Thema zu, dass sich stark von seinen historischen oder zumindest zeitgeschichtlich angehauchten Vorgaengerwerken abhebt. Nach eigenen Aussagen in einem SPIEGEL-Interview, ist Ghost allerdings die logische Weiterentwicklung von Imperium (die Cicero-Trilogie wird indes noch fortgesetzt), wobei die eigentlichen Inhalte, aus der roemischen Republik auf die Gegenwart uebertragen werden. Ein Premier als US-Marionette und vielleicht sogar CIA-Verbindungen - es verwundert sicher kaum einen Leser, wenn Robert Harris gesteht dass dieser Adam Lang ein reales Vorbild hat, Tony Blair.

Wie von allen Robert Harris-Thrillern sollte man auch von Ghost kein Uebermass an Action erwarten, die Qualitaeten liegen in diesem Thriller viel mehr in einem sehr subtilen Plot, zahlreichen Anspielungen und Einblicken in die Arbeitsweise eines Ghostwriters. Der Ghost selbst ist in gewisser Weise der stille Erzaehler, wie Tiro in Imperium. Nicht unerwaehnt darf man allerdings lassen, dass es die Grundgeschichte schon in 100facher Ausfuehrung gibt. Ein unbescholtener Held der von nichts weiss deckt immer mehr eine Verschwoerung auf, sodass er bald auch den Leuten fuer die er arbeitet nicht mehr trauen kann (wahlweise persoenlich involviert durch Beischlaf mit jemand aus innerem Zirkel). Was Robert Harris dennoch gelingt, ist es trotz Standardplot und sanfter Spannungskurve, dem ganzen, durch zynische Bemerkungen und Themenbereiche des "War on terrorism" wie ausserordentlichen Ueberstellungen (Rendition), Folter und die skrupellose Politik der CIA, eine sehr lesenswerte Ausrichtung zu verleihen.

Fazit:
Waschechter Politthrill der Marke Robert Harris - zynisch, informativ und auf eine subtile Weise sehr spannend.



3 von 5 Sternen Well, we all have certain days   April 20, 2008
P. Gurris (Muenster Deutschland)
4 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich

As another reviewer, I very much looked forward to the new novel of this outstanding author (I mean, the fact that he has not written a zillion of novels but only a very fine few, speaks loudly for him). Actually, I had my whole weekend structured around my purchase of the new Harris. Now, this book is not actually bad, but in no way is it in the same league as Imperium or Pompeii. Everything seems, not quite false, but superficial. One wishes, he had gone deeper. I don't quite believe the main character and I don't really believe the plot. Not because I don't get hooked on a good ole conspiracy theory, the opposite is true, but rather because it seems too simple and too thin. The final twist, no, I don't buy it. Perhaps by any other author, the book would have felt alright. Being a Harris, however, it disappointed.


5 von 5 Sternen A gripping political thriller with a timely subject   Februar 25, 2008
Mark O'Neill (Wuerzburg)
4 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

With the exception of Pompeii, you can be guaranteed that a Robert Harris book is going to be fantastic. This is probably his best book since Fatherland and the subject is extremely timely given world events in the past few years.

The former political aide to former British Prime Minister Adam Lang (clearly modelled on Tony Blair) is found dead on the shores of Nantucket. He had been working on Lang's memoirs when he died and the publishers bring in a new ghostwriter to finish the project. We never find out the name of the new ghostwriter as the book is narrated in his voice and so everything he says is "I said".

It doesn't take long for the ghostwriter to realise that something is wrong with the Lang entourage. The manuscript to his memoirs is a tightly guarded secret and anyone who asks too many awkward questions meets with an accident.

Then Lang is indicted by the International Criminal Court on charges of war crimes, that he participated in illegal CIA torture flights. It's then that the ghostwriter realises that he is trapped and that his every move is being monitored. He breaks away to discover a conspiracy involving the highest levels of the British and US government, as well as the CIA and MI5.

I was totally gripped and the ending is a complete shocker - the twist to beat all twists! Well done Mr Harris!



4 von 5 Sternen Fesselnder Thriller   Dezember 29, 2007
vizcaya
Harris' Buch ist ein fesselnder, nach allen Regeln der Kunst geschriebener Thriller. Typisch englisch sind nicht nur das Setting (London, USA-Ostkueste/New York) und die Thematik (u.a. war on terror), sondern gluecklicherweise auch der Humor. Der Thriller besticht durch die originelle Perspektive (erzaehlt aus der Sicht eines Ghostwriters), und Harris gelingt es, auf eher beilaeufige Art und Weise spannende voelkerrechtliche Themen zu streifen. Einen Punkt Abzug gibt es fuer die etwas vielen 'twists and turns' gegen Ende des Buches, die aber dem Leseverguegen keinen Abbruch tun.



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