Die wilden Kerle 5 - Hinter dem Horizont | 
| Regie: Joachim Masannek Schauspieler: Jimi Blue Ochsenknecht, Sarah Kim Gries, Raban Bieling Studio: Touchstone
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Bewertung: 1 Rezensionen Verkaufsrang: 335
Format: Dolby, Pal, Surround Sound Sprachen: Englisch (Subtitled), Deutsch (Original Language) Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren Seitenverhältnis: 16:9 Laufzeit: 103 Minuten
EAN: 8717418169404
Freigabe-Datum: 2008 Veröffentlichung: Oktober 2, 2008 (An 25 Tage) Versand: Sparversand Verfügbarkeit: Noch nicht veroeffentlicht
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| Kundenrezensionen:
Das Ende einer grossen Aera August 21, 2008 Michael Schwab 5 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
Nun war's das also, mit den Wilden Kerle auf der grossen Leinwand. Das letzte Abenteuer macht aus den einstmals kleinen Fussballkickern endgueltig ein Team von Fantasy-Helden, die es diesmal mit kleinen und grossen Vampiren zu tun bekommen. Die Entwicklung der Teile 3 und 4 hin zu mehr Fantasy und mehr Jugenddrama wird in diesem abschliessenden Teil konsequent fortgesetzt. Als grosser Fan der Reihe kann ich auch Teil 5 absolut empfehlen, da er trotz kleinerer Schwachpunkte mal wieder vor Innovation und Spassfaktor nur so strotzt. Eine heruntergekommene Industrieanlage als Vampirschloss? Wie krass genial ist das denn!!! Kleine Vampire, die aus ihrem Daumen Blut nuckeln? Nur noch suess. Eine Wunderwaffe, die Plasma direkt aus der Sonne saugt? Wie kommt man auf solch genial absurde Ideen?!? Fussball in 3D? Und ich dachte, es geht nicht mehr krasser! Die Sets sind diesesmal grossartiger denn je und brauchen sich vor mancher Hollywood-Produktion nicht zu verstecken und sind inzwischen auch in den Bavaria Filmstudious zu bewundern. Selbst als Erwachsener war ich mal wieder total begeistert. Kein Wunder, ist der Film doch duesterer als alle Vorgaenger und erhielt deshalb als erster DWK-Film keine allgemeine Freigabe mehr, so dass die Unter-6-jaehrigen DWK-Fans den Film vorerst nicht sehen durften, was auch den Einnahmen merklich schadete, der als erster Film der Reihe ueberhaupt wieder weniger als sein Vorgaenger einspielte! Leider gibt es ein paar kleinere Schwaechen, die aber von den Pluspunkten mehr als wettgemacht werden: 1. Die Originaldarsteller sind in diesem Film nun endgueltig zu alt und ihren Rollen leider schon ein wenig entwachsen. So sehr ich auch weitere DWK-Filme begruessen wuerde, aber diese talentierten jungen Erwachsenen sind einfach nicht mehr voll und ganz glaubwuerdig als Wilde Kerle. Lediglich die Darsteller von Nerv und Klette, die ersten in den spaeteren Filmen dazustiessen, sind jetzt im besten Jugendfilmalter und sind neben einer geradezu magisch aufspielenden Sarah Kim "Vanessa" Gries die Symphatietraeger im Film... 2. Stellenweise wirken die Szenen mit den kleinen Vampiren - trotz der gigantischen Sets - wie eine Schultheaterauffuehrung. Das an sich ist ja nichts Negatives, wenn man Schultheater mag, doch passt es nicht zu den Anspruechen, einen Blockbuster im Hollywood-Format abzudrehen, der es mit Harry Potter aufnehmen koennte. Besonders der "Kaputzensteinmann" wirkt etwas fehlbesetzt. Hier "raecht" sich, dass man erstmals voellig ohne erwachsene Darsteller auskommen wollte und die aelteren DWK-Helden nun selbst als junge Erwachsene zu "Mentoren" der juengeren Charaktere werden sollten. Vielleicht haetten hier ein Rufus Beck oder Uwe Ochsenknecht dem Film etwas mehr Profil verleihen koennen. Davon abgesehen definitiv "Daumen nach oben" fuer einen tollen, unterhaltsamen Abschluss der bislang groessten Filmreihe der deutschen Kinogeschichte! Es bleibt zu hoffen, dass Joachim Masannek einen Weg finden wird, die Welt der Wilden Kerle vielleicht doch irgendwie fortzusetzen. Vielleicht ganz aehnlich der Wilden Huehner einen Ableger mit neuen Wilden Kerlen? Ein Spin-Off fuer Nerv und Klette? Wir werden sehen. Es waere einfach zu schade, wenn dies der allerletzte Ausflug ins Wilde Kerle - Land gewesen sein sollte. Dennoch ein dickes Dankeschoen fuer fuenf tolle Filme, fuer eine Filmreihe, die vom frechen Kinderfilm (Teil 1) bis zum aufwendigen Fantasy-Spektakel (Teil 5) alles zu bieten hatte...
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