Morgen komm ich spaeter rein: Fuer mehr Freiheit in der Festanstellung | 
| Autor: Markus Albers Urheber: Markus Albers Verleger: Campus Verlag GmbH
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Bewertung: 7 Rezensionen Verkaufsrang: 30834
Medium: Broschiert Ausgabe: 1 Seiten: 220 Versandgewicht: 0.7 Maße (innen): 8.4 x 5.6 x 0.6
ISBN: 3593386526 EAN: 9783593386522
Publikation: August 14, 2008 Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
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Aus der Amazon.de-Redaktion Es ist 14 Uhr. Eigentlich wollten Sie mit dem Konzept schon viel weiter sein. Aber dann kamen dieses Meeting, die uebliche E-Mail-Flut und die Wochenendberichte der Kollegen. Sie denken, daran liesse sich nichts aendern? Irrtum: Es gibt einen Weg aus dem "Buerosklaventum" - hin zu einer produktiveren und freudvolleren Arbeitsweise. Morgen komm ich spaeter rein begleitet seine Leser bei den ersten Schritten in eine "Easy Economy", bei der es um Effizienz und Zufriedenheit statt um Anwesenheit und Kontrolle geht. Zu bestimmten Zeiten an einem festen Arbeitsplatz zu sein, hat seinen Sinn - z.B. in industriellen Produktionszusammenhaengen oder bei Dienstleistungen, wie sie Aerzte oder Floristen erbringen. Doch solche Arbeitssituationen werden seltener. In unserer Wissensoekonomie geht es immer oefter darum, fuer komplexe Aufgaben innovative Loesungen zu entwickeln. Und Firmen wie Google oder IBM haben laengst erkannt, dass ihre kreativen Mitarbeiter meist selbst am besten wissen, wann und wo sie die richtigen Ergebnisse erzielen. Was viele Selbststaendige bereits tun, sollte, so die Ueberzeugung des Autors, auch fuer Angestellte zur Selbstverstaendlichkeit werden. Wer beim Rudern die besten Einfaelle hat, kann am Montagmorgen erst mal ins Boot steigen. Wer in seinem Entwicklungsprojekt nicht weiterkommt, kann am Mittwochnachmittag zwei Stunden durchs Museum schlendern, um dann am Abend neuen Schwung in die Sache zu bringen. Und wer auf Zugfahrten am kreativsten ist, der macht seine Dienstreise von Hamburg nach Zuerich eben mit der Bahn, auch wenn sie knapp acht Stunden dauert. Das Ergebnis zaehlt - egal, wo und wann es erreicht wurde. Natuerlich hat diese groessere Freiheit ihren Preis. Wer am Montag den Kindergeburtstag feiern moechte, muss am Samstag vorher die Praesentation mit dem Chef durchgehen. Und wer am liebsten unterwegs arbeitet, muss gut erreichbar sein - womit ein weiterer Faktor ins Spiel kommt: die richtige Technologie. Denn Voraussetzung fuer ein oertlich und zeitlich freieres Arbeiten ist ein funktionierendes mobiles Buero. Doch dieses einzurichten, duerfte in der Regel leichter sein, als sich selbst und seinem Arbeitgeber die Verhaltensweisen des Buerosklaventums abzugewoehnen. Denn die "Easy Economy" funktioniert nur, wenn die Ablaeufe und Rahmenbedingungen stimmen und abgestimmt sind. Aber dass es sich lohnt, diese kleine Revolution in Angriff zu nehmen, macht dieses Buch auf ebenso unterhaltsame wie eindringliche Weise deutlich. Und wenn Sie gleich loslegen moechten, fangen Sie doch z. B. damit an, Ihre E-Mails nur noch alle paar Stunden abzurufen. Gar nicht so einfach... -- Roland Grosse Holtforth, Literaturtest
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Die Vorteile des mobilen Arbeitens November 24, 2008 Rolf Dobelli Der Journalist Markus Albers bricht eine Lanze fuer alle Arbeitnehmer, die lieber von zu Hause oder unterwegs aus arbeiten moechten, statt tagein, tagaus auf dem gleichen Buerostuhl zu hocken. Man merkt, dass das mobile Arbeiten dem Autor eine Herzensangelegenheit ist. Ausfuehrlich und engagiert schildert er seine eigenen Erfahrungen. Zudem hat er intensiv recherchiert und laesst zahlreiche Unternehmer und Freiangestellte zu Wort kommen, die die Arbeitsweise des neuen Jahrtausends bereits praktizieren. Auch begleitende wissenschaftliche Studien, soweit vorhanden, laesst Albers nicht aus. Er kommt zu dem Fazit: Die Vorteile fuer alle Beteiligten ueberwiegen eindeutig eventuelle anfaengliche Schwierigkeiten. Daher empfiehlt getAbstract dieses lebendig und anschaulich geschriebene Buch Arbeitnehmern und Arbeitgebern, Personalmanagern und Beratern, die zu neuen Ufern aufbrechen wollen.
Work in progress September 10, 2008 Thomas Weiss (Hamburg) Das wird ein hartes Stueck Arbeit. Die von Markus Albers vorgestellten revolutionaeren Arbeitsmodelle werden Chefs misstrauisch machen, Angestellten die vorher klar geregelte Freizeit versalzen und Buchhaltern an neuartigen Zeitabrechnungen verzweifeln lassen. Zumindest werden so die Vorwuerfe von denen lauten, die es schon unmoeglich fanden, dass Geschaefte abends oeffnen oder Handwerker am Samstag vorbeikommen. Aber die Vorteile sind so gross, die Aussichten auf gesteigerte Leistungsfaehigkeit und bessere Freizeit so gewaltig: Die neuen Visionen des Arbeitslebens muessen sich einfach durchsetzen. Klasse, dass einer den Beginn dokumentiert hat und die Richtung vorgibt!
Eindrucksvolle Beispiele August 26, 2008 M. Winkelmann 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Sicher liegt es nicht jedem Angestellten, in die Selbststaendigkeit zu wechseln, und sei es auch nur fuer einen Tag in der Woche. Sich selbst in den Hintern treten, Projekte anschieben, eben nicht laufend im Internet surfen, weil der Chef einem ja nicht im Nacken sitzt: Das muss man lernen. Aber genau das kann man, wie Markus Albers in seinem Buch eindrucksvoll analysiert - und an Moeglichkeiten mangelt es inzwischen auch nicht. In zahlreichen Beispielen zeigt er auf, wie Unternehmen ihren Mitarbeitern mehr Freiheiten einraeumen. Die kleinen elektronischen Helfer machen inzwischen moeglich, was waehrend der New Economy erdacht wurde aber zu selten umgesetzt werden konnte. Die gute Nachricht dabei: Man tritt nicht bloss als Bittsteller auf, wenn man seinen Chef fragt, ob man einen Teil seiner Arbeit zu Hause, am Strand oder im ICE auf dem Weg zu seiner Wochenendbeziehung erledigen kann. Firmen sparen Bueroplaetze ein, koennen ggf. selbst flexibler auf Kundenwuensche reagieren, und die Kollegen sind ganz anders motiviert. Zeit ist heute neben Geld ein Luxusgut, und wer weitgehend frei darueber verfuegen kann, geht wesentlich fokussierter an seine Arbeit und denkt und handelt wie ein eigener Unternehmer. Und das kann nur im Sinne eines Chefs sein.
Hilfe zum andersdenken August 26, 2008 G. Walter (Berlin) Wieviel Prozent unserer Lebenszeit verbringen wir im Buero? Auf jeden Fall zuviel. Wir werden, so die erschreckende Analyse von Markus Albers, fuer Zeit bezahlt und nicht fuer Leistung. Aber ist diese verhockte Zeit fuer unseren Arbeitgeber auch oekonomisch sinnvoll? Nein. Aendern tut sich trotzdem nichts. Dass sich aber sehr viel aendern muss, wird durch die Lektuere von "Morgen komm ich spaeter rein" deutlich. Gut, dass der Autor zahlreiche Alternativen zur seltsam aus der Zeit gefallenen, spaetindustriellen Buero-Tristesse aufzeigt. Nicht jeder will als Expat mit Laptop um den Globus maeandern. Auch im Bueroleben der Jetztzeit kann, wie Albers zeigt, sich vieles aendern. Telearbeit ist nur ein Beispiel. Die im Buch aufgefuehrten Beispiele (IBM, SAP) machen Mut. Bleibt die Frage, in wieweit die oft noch vom Beamtenethos gepraegt deutsche Buerokultur fuer Revolutionen empfaenglich ist. Das Gefuehl aber ist: Es muss sich etwas aendern. Hat nicht jede Revolution so angefangen?
Raus aus der Routine August 14, 2008 M. Muentefering (Hamburg) 3 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Was Markus Albers in seinem Buch beschreibt klingt revolutionaer, ist aber vor allem logisch: Die Befreiung der Lohnarbeit von festen Buerozeiten. Albers fordert das Ende des klassischen Nine-to-Five und zeigt anhand von Beispielen, wie man abseits der Bueroroutine kreativer und gluecklicher sein kann. Dieses Buch soll hiermit all jenen empfohlen werden, die schon immer der Meinung waren, dass etwa faul daran ist, wenn die eigene Leistung in erster Linie an der am Schreibtisch verbrachten Zeit festgemacht wird. Vor allem aber ist zu hoffen, dass auch Arbeitgeber diesen Aufruf zur Veraenderung wahrnehmen. Denn an ihnen liegt es besonders, die herrschenden Strukturen zu erneuern. Dass sie letztlich davon profitieren werden, beweist Albers mit "Morgen komm ich spaeter rein".
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