Der kleine Bruder | 
| Autor: Sven Regener Urheber: Sven Regener Verleger: Eichborn
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Bewertung: 45 Rezensionen Verkaufsrang: 77
Medium: Gebundene Ausgabe Ausgabe: 1 Seiten: 281 Versandgewicht: 0.9 Maße (innen): 8.6 x 5.1 x 1.1
ISBN: 382180744X EAN: 9783821807447
Publikation: September 2008 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: Orginalverschweisst, ungeoeffnet
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Irgendwann im Leben eines Mannes -- zumeist so kurz nach 40 -- denkt man an die Zeit zurueck, in der man jung war. Dann kauft man sich Buecher, die einem ins Gedaechtnis bringen, wie es damals war zu leben, welch klebrige Brause man trank oder welch schaurige Musik man gehoert haben soll. Wenn man ein kreativer Mann ist, dann schreibt man gleich ein Buch ueber diese seine Jugend, das schon wegen der darin vorkommenden, inzwischen verschwundenen Produkt- und Musikgruppennamen bei den Gleichaltrigen gut ankommt. Florian Illies ist so ein Mann, oder Frank Goosen. Oder Sven Regener eben. Sven Regener ist der Komiker unter den Nostalgikern. Er hat Humor, den man aber vollends nur verstehen kann, wenn man bei der Bundeswehr war oder selbst in jener Zeit gelebt hat, in der seine Buecher spielen. Der Anfang von Der kleine Bruder ist ein gutes Beispiel dafuer. Da faehrt der Protagonist Frank Lehmann auf der Suche nach seinem grossen Bruder Manfred, einem Kuenstler, von Bremen nach Westberlin, und ist krampfhaft darum bemueht, 100 Stundenkilometer nicht zu ueberschreiten. Dazu muss man wissen, dass damals in der DDR hinter jeder Autobahn-Hecke ein Polizei-Trabant gelauert hat, der nur darauf wartete, Wessis harte Devisen aus der Tasche zu ziehen. So jedenfalls glaubt man sich als Mensch ueber 40 zu erinnern. Wer so eine Fahrt schon einmal mitgemacht hat und die Situation versteht, kann ueber Regeners Beschreibung lauthals lachen. Andere koennen an vielen Stellen wohl nur schmunzeln. Zu lachen und zu schmunzeln gibt es viel in Der kleine Bruder. Denn Frank Lehmann trifft nicht auf seinen Bruder, wohl aber auch dessen durchgeknallte WG, auf Hausbesetzer, schraege Musiker -- und, natuerlich, auf die Frauen. An Stelle des verschollenen Manfred, der in Berlin aus unerklaerlichen Gruenden Freddie heisst, wird Lehmann zu einer Krisensitzung abkommandiert. Und der Leser ueber 40 kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, woher Sven Regener all seine skurrilen Einfaelle hernimmt -- und warum er ihm damit die eigene Vergangenheit derart lebendig wieder vor Augen fuehrt. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
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| Kundenrezensionen: Gelesen 40 mehr Rezensionen...
So kam Frank Lehmann nach Berlin November 16, 2008 Nina (Gudensberg, Hessen) Ich habe - wie viele meiner Vorredner auch - erst Herr Lehmann gelesen und dann den lang erwarteten "Kleinen Bruder" und ich war keineswegs enttaeuscht. Nun weiss ich, wie Herr Lehmann Karl und all die anderen kennen lernte... Aber ich vermute fast, dass es da noch einen Teil geben wird zwischen "Der kleine Bruder" und "Herr Lehmann". Platz waere noch und ich hoffe es auch, denn Sven Regener hat einen genialen Schreibstil. Empfehlenswert!
Ein Muss fuer alle Fans des sympathischen Grossstadthelden. November 13, 2008 Silke Schroeder, hallo-buch.de (Hannover) Das neue Buch von Sven Regener setzt genau dort an, wo Herr Lehmanns Abenteuer in Neue Vahr Sued aufgehoert haben. Frank und Wolly sitzen im Auto nach West-Berlin. Die Mauer-Stadt in den 80ern, das war vor allem Kreuzberg mit seinen besetzten Haeusern, durchgeknallten Kuenstlern und alternativen Schwabenhochburgen. Was folgt, ist ein Fest an Wortwitz und Situationskomik. Regener, der das Hoerbuch selbst liest, versteht es brillant, sein Publikum zu fesseln. Die Themen sind alltaeglich-banal und doch fuer seine Protagonisten lebenswichtig: Die coolste Kneipe, die naechste Party, wer wem Geld schuldet und wer gerade eine Macke hat. Der beste Band der Lehmann-Trilogie - selten wurde jugendliches Rumgeblubbere so charmant und mitreissend erzaehlt. Ein Muss fuer alle Fans des sympathischen Grossstadthelden.
Der dritte Teil ist der Schwaechste November 10, 2008 J. Graumann (Taunusstein) Irgendwann ist die Luft raus, Herr Lehmann. Nun es ist schon spannend, wie aus Frank Herr Lehmann wird und warum Manni vom Kuenstler zum Testpatient mutiert, und dann natuerlich die ganz, liebe Hausbesetzerszene, ja hier muss man Sven Regner doch ein Kompliment verteiler, eine inszeniert Hausbesetzung, die dann doch durch wirklich Hausbesitzer schief geht, was tun mit den echten Hausbesitzer ? Und natuerlich die immer wieder genialen Bierdosenwurfe, die stets ihr Ziel durch die Menge hindurch finden .... Warum denn dann nicht 5 Sterne, tja, weil alles so dahin fliesst, ist halt eine Fortsetzungsgeschichte..... Jetzt fehlt nur noch der 4.Band, wie Herr Lehmann die Kreuzberger Naechte tingelt und die Neue Deutsche Welle an ihm vorbeirauscht. Hoffentlich kommt dieser Band nicht zu schnell.....
Enttaeuschend November 9, 2008 querverkehr 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Hatten die beiden vorhergegangenen "Lehmaenner" wahre Lesehoehepunkte, gibt es in diesem lediglich absurde, drehbuchartige Dialoge, die befuerchten lassen, der Autor hat vor, den Lehmann erneut verfilmen zu lassen. Und wahrscheinlich wieder mit diesem unsaeglichen Ulmen. Die Charaktere sind hinlaenglich bekannt, viel Neues tut sich nicht. Schade, eigentlich. Haette besser sein koennen
Muede November 8, 2008 MTH 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Man koennte meinen Sven Regener waere zu dem Buch genoetigt worden. Ok, er hatte es lange vorangekuendigt, dass da noch was kommen wuerde - aber sowas? Dann haette er es lieber bleiben lassen sollen. Ueber den Inhalt wurde ja schon viel geschrieben und ich kann mich nur anschliessen: Keine Charaktere - die mitspielenden Personen wirken wie Statisten - keine Vergleich zu NVS. Keine Freude, kein Leid, einfach keine Emotion - es gibt Physikbuecher, die Lustiger sind. Die Dialoge sind so platt, ermuedend wiederholend und inhaltlich vergleichbar mit einem Besuch in einer schlechten Raucherkneipe, bei dem man sich einfach mal die Ohren spitzt und sich das Gesuelze der Armen Schlucker an den Nachbartischen anhoert (man koennte meinen, so sei das Manuskript entstanden). Der einzige Grund, weshalb ich es bis zum Schluss durchgehalten hatte, war, weil ich einfach wissen wollte was jetzt wie mit seinem Bruder ist - fuer alle die auch nur das wissen wollen: Er ist in einem Hotel in Berlin und macht bei medizinischen Versuchen mit um ein wenig Geld zu verdienen. Fuer alle, die noch nichts von Lehmann wissen: Nehmt Euch Herr Lehmann und Neue Vahr Sued und ignoriert einfach den Zwischenteil - es werde eh nur die ersten Berlinwochen erzaehlt und nicht die ganze Zwischenzeit. Fuer alle Regenersuechtigen: Setzt Euch in eine Buchhandlung, am Besten so eine mit Cafetheke, lest die ersten Seiten und entscheidet Euch dann, ob ihr Euch das wirklich weiter antuen wollt. Kurzum - wirklich enttaeuschend!
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