Gottlos | 
| Autor: Karin Slaughter Urheber: Karin Slaughter Verleger: Rowohlt TB-V. Rnb.
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Bewertung: 84 Rezensionen Verkaufsrang: 263
Medium: Broschiert Seiten: 512 Versandgewicht: 0.8 Maße (innen): 7.5 x 4.6 x 1.3
ISBN: 3499240742 EAN: 9783499240744
Publikation: Juni 30, 2008 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Mitten in einem handfesten Streit machen Sara Linton und Chief Jeffrey Tolliver eine grausige Entdeckung. Eben noch haben die Gerichtsmedizinerin und der Polizist ueber Jeffreys Seitensprung und seine moeglicherweise fatalen Folgen (eine lebensbedrohliche Erkrankung) diskutiert, da stolpert letzterer ueber das Ende eines Metallrohrs, an dem mit Hilfe eines Gummibands ein Drahtgitter befestigt ist. Sara und Jeffrey beginnen zu graben -- und stossen auf ein sargaehnliches Gebilde, in dem eine Tote liegt, die offenbar lebendig begraben wurde und unter unsaeglichen Aengsten und Qualen gestorben sein muss. Ihre Recherchen fuehren Sara und Jeffrey zu einer fundamentalistischen Sekte. Und sie erkennen, dass das tote Maedchen schwanger war. Aber wer koennte ein Interesse daran gehabt haben, sie lebendig zu begraben? Wollte der Taeter die Schwangere wegen moralischer Verfehlungen nur zu Tode erschrecken? Und gibt es gar vielleicht gleich mehrere, unabhaengig voneinander operierende Taeter? Denn immerhin starb das Opfer an einer Zyankali-Vergiftung, die ihr wohl von aussen beigebracht worden ist. Dann verschwindet noch ein zweites Maedchen. Ein moerderischer Wettlauf mit der Zeit beginnt... Gottlos der US-amerikanischen Thriller-Spezialistin Karin Slaughter hat gewisse Laengen. Das liegt vor allem daran, dass nicht nur die eigentliche Kriminalhandlung, in der auch die Polizistin Lea Adams eine wichtige Rolle spielt, im Zentrum steht: Ueber weite Strecken geht es um das schwierige Verhaeltnis zwischen Sara Linton und Jeffrey Tolliver, deren Beziehung ein ums andere mal auf der Kippe steht. Wer allerdings Wert auf psychologisch fein gesponnene Nebenhandlungen legt, wird gerade diesen Aspekt von Gottlos zu schaetzen wissen. Alle anderen kommen durch den packenden Hauptstrang auf ihre Kosten. Da mag man ueber den ein oder anderen vielleicht etwas zu lang geratenen Dialog zwischen Gerichtsmedizinerin und Polizist gern hinweglesen. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
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| Kundenrezensionen: Gelesen 79 mehr Rezensionen...
Gut aber die anderen waren besser! Oktober 7, 2008 Denise Ahlbrecht 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Hab diesen Teil als erstes gelesen. War leider etwas enttaeuscht, hatte mir viel mehr vorgestellt. NAch der Werbung ueberall und der Rueckseite sah es nach Horror pur aus....war aber doch eher Horror light... Aber es ist jetzt natuerlich nicht schlecht! Doch ich habe danach die anderen Teile gelesen und die fand ich echt super! Also schlecht ist es nicht, aber nicht das Beste!
Handlung driftet zu stark ab September 24, 2008 J. Hoch Vorneweg sage ich gleich schonmal: Ich habe dieses Buch nicht verschlungen wie ich es mit einigen anderen, wirklich guten Buechern schon getan habe. Der Kriminalroman beginnt mit einer meiner Meinung nach rhetorisch gelungenen, aber sich hinziehenden Einleitung, bei der das Leben zweier Polizisten naeher beschrieben wird, die auch im Verlauf des Buches die Hauptfiguren sind. Mit dieser Einleitung ist der Hauptkritikpunkt eigentlich bereits genannt: Der (fuer den Kriminalfall voellig irrelevante) Anteil der Erzaehlung aus dem Leben der Kommisare ist viel zu hoch und zieht das Buch damit ohne Not in die Laenge. Bei dem zweiten negativen Aspekt handelt es sich um die Tatsache, dass das Ende in meinen Augen weder ueberraschend noch exorbitant mitreissend ist. Abgesehen von diesen beiden (im Gesamtbild leider ueberwiegenden) Tatsachen kann ich "Gottlos" alles in allem empfehlen, denn Autorin Karin Slaughter ist eine gute Autorin, deren Stil mir durchaus zusagt und die sicherlich mehr "Krimi-Faktor"- Potenzial besitzt als sie mit diesem Bestseller zeigt. Fazit: Fuer Fans echter Krimis (wie ich es bin) existieren bessere Unterhaltungsmoeglichkeiten, waehrend Thriller-Freunde, die mehrere Handlungsebenen moegen, zugreifen koennen.
Zu viel konstruiertes menschliches Elend September 8, 2008 Michael Janssen (Dortmund Deutschland) Gottlos Karin Slaughter TB, 2007, Rowohlt, 509 Seiten, 9,95 ISBN 978-3-499-24074-4 Chief Tolliver geraet waehrend eines Waldspaziergangs mit seiner Lebensabschnittsgefaehrtin, der Aerztin Sara Linton, ins Stolpern. Als beide nachsehen, was ihn aus dem Gleichgewicht gebracht hat, finden sie ein Rohr, welches senkrecht aus dem Boden ragt und an dessen oberem Ende ein Drahtgitter befestigt ist. Nichts Gutes ahnend legen Sie das Rohr frei und stellen dabei fest, dass es fest mit einem Holzkasten verbunden ist. Es gelingt ihnen, auch diesen auszugraben. Als sie den Deckel oeffnen, finden sie die Leiche eines jungen Maedchens. Seine Augen sind weit geoeffnet, als haette es dem Tod ins direkt ins Gesicht geschaut, an der Innenseite des Sargdeckels befinden sich Kratzspuren - Zeichen fuer einen verzweifelten und hoffnungslosen Versuch, dem unterirdischen Gefaengnis zu entkommen. Klar, dass ein grausiges Verbrechen vorliegt, aber war es wirklich ein kaltbluetiger Mord? Dagegen sprechen einerseits das Rohr, welches zweifellos der Luftzufuhr gedient hat, und zum anderen die Tatsache, dass sich in dem Sarg Wasser und Nahrung befanden. Was war es dann? Ein perverses Spiel mit toedlichem Ausgang? Aufschluss erhofft sich Chief Tolliver von den Verwandten des Maedchens, aber die sind allesamt Angehoerige einer dubiosen Sekte und Fremden gegenueber nicht sehr aufgeschlossen. Das aendert sich langsam, als ploetzlich auch die Schwester der Toten verschwindet Karin Slaughter, die Autorin, laesst keine auch noch so unappetitlichen Details aus, wenn es um die Schilderung von Verbrechen geht, und fuehrt den Leser dadurch visuell an den Tatort. Der Thriller ist entsprechend brutal, dabei durchgehend spannend und wartet gelegentlich mit kleinen Ueberraschungen auf, aber mit keinen, die den Leser auf dem voellig falschen Fuss erwischen wuerden. Leider extrem dick aufgetragen sind die Schicksale der Charaktere, besonders der weiblichen: Kaum eine Frau, die nicht misshandelt, vergewaltigt, gnadenlos unterdrueckt wird oder wurde oder zumindest aus unterschiedlichen Gruenden schon mal ein geborenes oder ungeborenes Kind verloren haette. Unabhaengig von der zweifellos vorhandenen Qualitaet des Romans wird diese Tatsache die Leserschaft spalten: Die Leserin wird mit den verpruegelten Figuren fuehlen, beim Leser - zumindest war es bei mir so - wandelt sich dieses Mitgefuehl spaetestens dann in verstaendnisloses Kopfschuetteln, wenn er erfaehrt, dass mehrfach bis zur Bewusstlosigkeit gepruegelte Frauen immer wieder zu ihren Peinigern zurueckkehren. Aber das aendert nichts daran, dass wir es bei Gottlos mit einem sehr packenden und lesenswerten Roman zu tun haben, den ich durchaus empfehlen kann.
Endlich mal weg von dieser bildhaften, makaberen Perversitaet September 1, 2008 Alexandra Kunz (Ruedesheim) Die letzten beiden Buecher waren mir zu grausam, nicht dass die Geschichte in diesem Buch weniger grausam ist... aber es ist eine Sache, Perversitaet bis ins kleinste Detail zu schildern, eine andere, sie zu umschreiben (was - mal ganz ehrlich - in der heuigen Zeit schon ausreicht. Wir koennen uns doch in unserer Horrorwelt mit Horrornachrichten, Pathologie-Live-Sendungen mit Kotzgarantie und "CSI-Horatio" alles nur allzu gut vorstellen.) Ich fand das Buch spannend, stellenweise etwas langatmig (wer Lena kennt, weiss was ich meine...) oder auch uebertrieben "unvernuenftig vernuenftig" (wer Sara und Jeffrey kennt, weiss, wie nervig es sein kann, wenn sie mal wieder wollen, dann doch nicht, dann wollen sie, koennen aber nicht - boeser, durch Koerpersaefte uebertragener Erreger (HaHaHa, fand ich klasse!!!) und dann wieder mal die Sache mit der Kirche... langsam glaub ich, Karen hat selbst ein Problem mit den Christen?!? Is ja auch egal, Buch is echt lesenswert. ABER: erst die Vorgaenger lesen;-) sonst versteht man nicht alles auf Anhieb.
Autorin 5 Punkte - Verlag 2 Punkte !! August 29, 2008 D. Regina Schnabel (Amstetten, NOe) Das Buch war spannend und einfuehlsam zugleich, hatte interessante Charaktere und war gut lesbar. Es hatte alles, was ich von einem guten Krimi erwarte. Am Anfang allerdings war ich irritiert und konnte mit den Hauptfiguren wenig anfangen, da sie offensichtlich einen Wust von Problemen hatten, der einigermassen undurchschaubar war. Ich ahnte nicht, dass dies bereits der fuenfte dieser Linton-Tolliver Krimis ist. Aus dem Buchruecken und dem Klappentext war dies nicht ersichtlich. Daher: Grosse Bitte an den Verlag - Ich weiss schon, dass ihr die Zufallsleser, wie mich, nicht vergraeulen wollt. Trotzdem waere es fair, darauf hinzuweisen, dass es bereits 4 Vorgeschichten gibt. Es waere auch nett, diese in richtiger Reihenfolge zu nennen!!! Wenn nicht eine Rezensentin alle Baende in richtiger Reihenfolge angefuehrt haette, wuesste ich diese bis heute nicht! Und ich habe vor, alle Baende zu lesen, denn die Autorin ist klasse!
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