Kundenrezensionen:
Philosophische Mystik des Randes September 2, 2008 Heino Bosselmann (Ruetzenfelde, Mecklenburg-Vorpommern) 3 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein schlichter Feldweg, gebettet in vorindustrielle Landschaft, wird im Abseits zu Ort und Weg einer unio mystica: Die Natur spricht noch, wenn ein unentfremdetes Gemuet sie zu hoeren versteht. Von hier aus geht die Reise ins Innere und findet das Wesen. Was allegorisch anmutet, ist von Heidegger als Seinstatsache gmeint. Der Mensch geht nicht fehl, solange er sich dem Einfachen, dem Eigentlichen nicht verschliesst, aber er "versucht vergeblich, durch sein Planen den Erdball in eine Ordnung zu bringen, wenn er nicht dem Zuspruch des Feldweges eingeordnet ist." - Die wenigen Seiten eroeffnen Zugang zu Heideggers Werk und geben den Grundton seiner Philosophie eindrucksvoll an.
Besprechung der 7seitigen Klostermann-Ausgabe von 1953 September 4, 2001 Stefan Koepf (Ulm/Donau, Deutschland) 7 aus 13 fanden die folgende Rezension hilfreich
Auf nur 7 postkartenformatigen Seiten wird der Feldweg-der real in Messkirch in Oberschwaben existiert- zu einer symbolisch-philosophischen Betrachtung herangezogen, dessen Sinn der heutige dem Nachdenken anhaengende Leser sich nicht entziehen kann. Diese Kritik bezieht sich auf die Einzelausgabe des "Feldweg" von 1953 bei Klostermann erschienen.
In nur 7 Postkartenformatseiten wird das gesamte Spektrum de August 29, 2001 Stefan Koepf (Ulm/Donau, Deutschland) 14 aus 19 fanden die folgende Rezension hilfreich
"Der Feldweg" von Martin Heidegger, ein realer Ort bei Messkirch in Oberschwaben dient in der 7 Postkartenformat-Seiten grossen Erzaehlung von 1953 zu einer symbolisch-philosophischen Gesamtbetrachtung des Lebens im Kontext zu den Jahreszeiten und einer Eiche, wobei die eigentliche Kernaussage dahinter das eigentliche Leseerlebnis ist und bis heute-trotz veraenderter Umweltbedingungen und-bedrohungen nichts, im gegenteil, noch mehr, an wertigkeit gewonnen hat. Ein Lese- und Denkerlebnis erster Klasse, dem sich niemand, der bereit ist, hinter die Oberflaeche zu blicken, entziehen kann.
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