Hercules | 
| Regie: John Musker, Ron Clements Studio: Walt Disney
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Bewertung: 24 Rezensionen Verkaufsrang: 80
Format: Dolby, Vollbild, Pal, Surround Sound Sprachen: Englisch (Original Language), Spanisch (Original Language) Bewertung: Freigegeben ohne Altersbeschraenkung Medium: Videokassette Laufzeit: 90 Minuten Versandgewicht: 0.7 Maße (innen): 7.9 x 5 x 1.2
EAN: 4011846170839
Freigabe-Datum: Juni 27, 1997 Veröffentlichung: September 12, 2002 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Hercules ist nicht der voellige Fehlschlag, der der Film im Kino zu sein schien, sondern ein unterhaltsamer Zeichentrick-Cocktail. Die staendigen Einsprengsel von zeitgenoessischen Witzen und kulturellen Anspielungen wirken auf Video weniger ungelenk. Es stoert auch nicht so sehr, dass den beliebten griechischen Legenden wenig Ehrfurcht entgegengebracht oder Groesse verliehen wurde. Ein grosser Pluspunkt ist der Soundtrack von Alan Menken, seine ansteckendste Filmmusik seit Der kleine Horrorladen. Die unglaubliche Staerke des jungen Hercules, der Zeus' Blut in den Adern hat, macht ihn zum Aussenseiter (das glaubt allerdings immer noch niemand!), also trainiert er mit einem Satyr namens Phil, um ein Held zu werden. Auf seinem Weg trifft er Meg, eine gewoehnliche Sterbliche, die seinem Charme erliegt. Gemeinsam muessen sie gegen den Witzbold Hades antreten, der Hercules toeten muss, um den Olymp uebernehmen zu koennen. Die Hydra ist das Meisterwerk der Computeranimation in diesem Film, allerdings hat sie keine Chance gegen die Herde Gnus im Koenig der Loewen. --Keith Simanton
Amazon.de DVD-Bewertung Wie bei den anderen sechs Disney-Meisterwerken, die in dieser Reihe auf DVD erschienen sind, ist es schade, dass keine zusaetzlichen Features enthalten sind. Zumindest zu den Titeln aus den 90er Jahren wie Hercules sollte es doch zumindest ein Making Of geben, was man problemlos auf die DVD haette packen koennen. Auch Kino-Trailer waeren denkbar gewesen. So bleibt nur, den Film in acht Sprachfassungen (Deutsch, Englisch und Spanisch in Dolby Digital 5.1) gebuehrend zu geniessen. --Keith Simanton
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| Kundenrezensionen: Gelesen 19 mehr Rezensionen...
Kein wahrer Held April 21, 2008 Sesachar 0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich moechte mich gar nicht daran aufhaengen, dass Disneys "Hercules" wenig mit der eigentlichen Sage des Herakles zu tun hat. Es ist Film, es ist Kunst, es gibt kuenstlerische Freiheiten. Gospel in einer griechischen Sage, meine Guete... sogar das wuerde ich verkraften, wenn nicht... ... die deutsche Synchronisation dermassen grottig waere! Man koennte glauben, das Origionalscript sei von einer Horde pubertierender Jugendlicher uebersetzt worden. Die Songs kommen dermassen platt rueber, dass es schon weh tut - und die leidenschaftlichsten Singstimmen hat man sich fuer die deutsche Produktion leider auch nicht ausgesucht. Schade, schade, im englischen Original wesentlich besser und auch nicht so uebertrieben "hip" wie in der deutschen Fassung. Manchmal ist weniger wirklich mehr, Leute...
einer der schlechtesten Disney Filme ueberhaupt April 8, 2008 K. Huber (Wuppertal) 1 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Als echter Disney-Fan bin ich mit meinen gleichgesinnten Freunden jedes Jahr ins Kino gegangen, um den neuesten Film zu sehen. Keinen Film fand ich dabei so grauenhaft schlecht wie Herkules. Dass die Herkules-Saga nicht 1:1 uebernommen werden konnte war mir klar, aber wenigsten den Rahmen haette man lassen koennen - Hera war nicht seine liebende Mutter, sondern seine ihn hassende Stiefmutter. Zeus hatte bei einem seiner vielen Seitenspruenge Herkules mit der sterblichen Alkmene gezeugt, bei der er dann aufwuchs. Hades war auch nicht boese, er verhielt sich Herkules gegenueber eher neutral. Aber was ich viel schlimmer fand, war der schnoerkelige Zeichenstil, die grellbunten Farben, die GOSPEL(!)-Songs in Griechenland und vor allem die flapsige, laessige Sprache. Herkules wird zu "Herk", "Meg" ist super cool und tough, der ganze Film wirkt ueberzogen und albern. Man kann die Figuren nicht mehr ernst nehmen, es sind mehr Comicfiguren als Disney-Charaktere. Ich haette am liebsten das Kino verlassen, habe aber meinen Freunden zuliebe durchgehalten. Im Jahr davor waren wir in "Der Gloeckner von Notre-Dame", dieser Film war super, umso enttaeuschter und gefrusteter war ich von Herkules. Fazit: Wer den Film einmal sehen moechte, sollte ihn sich leihen, das reicht voellig.
Super Film März 21, 2008 Soenke Rahn (Angelland) Die beste Herkulesverfilmung die man bekommen kann. Leider orientiert sich die Verfilmung nur sehr wage an der griechischen Vorlage. Wenn man eine CD-Lesung ebenfalls in betracht ziehen moechte, sei einem die Lesung nach Dimiter Inkiow empfohlen. Sie CD: Die Heldentaten des Herkules. Dennoch der Disney-Zeichentrickfilm ist ein muss.
Die etwas andere Geschichte eines Helden Februar 5, 2008 Flojas47 (Muenchen) Als Kind konnte ich diesen Film fast jeden Tag anschauen. Mein Sohn ist jetzt 5 Jahre alt und liebt diesen Film genauso sehr wie ich damals. Vor allem Pegasus, Pech und Schwefel gefallen ihm sehr gut. Schon so oft gesehen aber immer wieder zum Lachen. Das Bild und der Ton sind sehr gut. Wer Lust auf eine andere Version der Legende Hercules hat, sollte diesen Film kaufen.
Zu amerikanisierte Adaption des griechischen Sagenhelden Oktober 19, 2007 Johanna Gassner (Garching/Alz, Bayern) 3 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
Nach all den Lobeshymnen faellt es mir doch ein wenig schwer, dagegenzusteuern, aber sei's drum: 2, 3 wirklich gute Gags und schoene Animationen machen noch lange keinen guten Disney. "Hercules" war einer jener Disney-Filme, die dazu beitrugen, dass die Kinozuschauerzahlen von Disneyfilm zu Disneyfilm weniger wurden (und daran waren die heutzutage weitverbreiteten Raubpiraterien damals nicht schuld). Wieso war das so? Fangen wir mit dem wichtigsten Element eines jeden Films an: Der Handlung. Ich beschwere mich nicht hauptsaechlich darueber, dass Disney die Handlung um Herakles - entschuldigung, Hercules fuer einen familienfreundlichen Zeichentrickfilm etwas umgekrempelt hat. "Etwas?". Da liegt der Hund begraben: WIE die Geschichte dann letztendlich umgesetzt wurde ist ein Trauerspiel: Held muss gegen boese Viecher kaempfen, entdeckt dabei die Kraft des Herzens und verliebt sich in seine (laszive) Traumfrau. Mit den Originalsagen der griechischen Mythologie hat das so gut wie nix mehr zu tun. Ja, auch im Disneyfilm muss Hercules allerlei tun, um wieder in den Olymp (dem Sitz der griechischen Goetter) als Goettersohn aufgenommen zu werden. Und sonst? Die beruehmten 12 Aufgaben des Hercules werden nur beilaeufig (wenn ueberhaupt und unvollstaendig) erwaehnt, selbst familiaere Details wurden einfach aus dem Weg gekehrt. Ein Beispiel: Im Film ist Hercules der Sohn des goettlichen Ehepaares Hera und Zeus, in "Wahrheit" aber war Hercules das Ergebnis von Zeus und seinem sterblichen Seitensprung Alkmene, wodurch Hera sogar den unehelichen Stiefsohn zu hassen lernte. Und Megara tauchte quasi niemals in seinem Leben auf. Es IST verstaendlich fuer einen Disneyfilm, aber es tut schon fast weh, wenn richtige und falsche Theorien einfach durcheinandergewirbelt werden. So eignet sich dieser Film keinesfalls fuer ein Kind zur Erforschung der griechischen Mythologie. Die einzige Figur fuer mich, fuer die es sich lohnt, Interesse aufzubringen, ist Hades, der Gott der Unterwelt. Zwar wurde er auch hier speziell fuer den Film extra-boese gemacht, aber die meisten Lacher hat er auf seiner Seite und die besten Sprecher sowieso (sowohl im Deutschen als auch im Englischen). Die Animationen sind schoen anzusehen, obwohl die Computeranimationen v.a. beim Kampf gegen die Hydra doch ueberdeutlich werden. Fuer das Produktionsdesign hat man sich bei Disney einen ganz Grossen ins Boot geholt: Gerald Scarfe, britischer Kuenstler, der u.a. auch die beruehmten und bizarren Trickfilmsequenzen im Musikfilm "Pink Floyd: The Wall" gestaltete. Sein Einfluss ist unuebersehbar (man braucht sich nur Hades oder die Monster anzugucken), aendert aber nichts daran, dass auch dieser Disneyfilm ueberheblich bonbonfarben und inhaltlich eher mittelmaessig ist. Und griechisches Flair sucht man vergebens: ja, alles moegliche sieht im Film nach den beliebten Vasenmalereien aus und saemtliche Wortspiele beziehen sich auf griechische Produkte ("Big Olive" statt "Big Apple"), aber das reicht nicht. Erdrueckt wird dies alles durch zu viele (misslungene) hip-moderne, amerikanisierte Anspielungen und ach so coole Sprueche und Namen (wenn Hercules "Herc", Megara "Meg" usw. genannt werden). Und die Musik. Musik? Flott und hip, wie immer. Aber auch hier ein Wort des Meckerns: was zum Teufel hat man sich dabei gedacht, Gospel-Musik in einer GRIECHISCHEN Sage einzupflanzen? Klar, es soll mal wieder alles cooler wirken. Es wirkt derart deplaziert, dass ich oft beim Gucken die Musikszenen weglasse. Zu den Extras: ein Making-Of, ein "Sing-mit"-Liedchen ("Zero to hero"), eine sehenswerte Bildergallerie mit Kommentar und Ueberblendungen, eine Art virtuelles Museum ueber die griechische Mythologie (ich habs mir angesehen: Kinder, fragt lieber nach einem spannenden Buch zu dem Thema) und im deutschen Menue eine Bastelstunde aus der Bastelshow "Art Attack" mit Benedikt Weber. Die Menues sind teilweise animiert und mit Musik unterlegt. Fazit: leider Gottes einer der schlechtesten Disneyfilme, die ich erlebt habe, aber immer noch sehenswert und noch lange nicht so schlecht wie wenige andere Disneyproduktionen, z.B. "Der Gloeckner von Notre Dame 2".
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