Das Spukschloss im Spessart | 
| Regie: Kurt Hoffmann Schauspieler: Liselotte Pulver, Hanne Wieder, Heinz Baumann Studio: VPS
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Format: Pal Sprache: Deutsch (Original Language) Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren Medium: Videokassette Laufzeit: 92 Minuten
EAN: 4014363022018
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| Kundenrezensionen: Gelesen 9 mehr Rezensionen...
Schoener Film, aber.... Januar 12, 2008 Bruno Scharf (Hameln) 0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Wirklich ein schoener Film, den ich gerne ganz sehen wuerde. Aber, wie mir scheint, ist bei deutschen Produktionen nicht das moeglich, was bei vielen auslaendischen Produkten moeglich ist. Ich kenne kaum einen deutschen Breitwandfilm (Kommoedie) der 50iger und 60iger Jahre, der im Original-Kinoformat gezeigt wird. Warum ist das wohl so? So kann man auch hier nur einen Teil des Films geniessen. Kinoatmosphaere ade. Deshalb solange boikottieren und mit der Fernsehfassung leben, die mit der Kaufware identisch ist, bis die "Macher" auch deutsche Prokte im Orignal bringen.
Die Hauptsache ist der Effekt: Tschicketschicketschicketschick März 19, 2007 Klaus Stocker 15 aus 17 fanden die folgende Rezension hilfreich
Unglaublich: So witzig konnte der Deutsche Film mal sein??? Charmant, burlesk, politisch, satirisch, musikalisch, albern und frech. "Das Spukschloss im Spessart" nimmt das Klima der Wirtschaftswunderrepublik der fruehen 60er gekonnt augenzwinkernd auf's Korn und erreicht dabei ein ganz eigenes Format irgendwo zwischen Musical, Cabaret und Romantikkomoedie. Der Schwerpunkt liegt auf unbeschwerter Unterhaltung, doch es werden auch subversive und kritische Kommentare laut, ohne allzu kabarettistisch-verbissen zu sein. Durch diese ganz eigene, geschmackvolle Mischung bleibt es immer grosses Kino auf einem luftig-leichten Humor-Level, das mit seinem Schalk, dem Wortwitz, den Kalauern und seinen Realsatiren weit ueber vielen damaligen aber auch heutigen Comedy-Plattitueden wie "Der Wixxer" oder "Manitou" anzusiedeln ist. Und es ist nicht zu vermessen, eine geistige Naehe zwischen Kurt Hoffmann's Film und den Komoedienmeisterwerken Billy Wilder's herzustellen. Hier wie dort: Timing, Koennen, gute Schauspieler. Freilich standen Hoffmann wesentlich kleinere budgetaere Mittel zur Verfuegung, was man den Filmtricks und der Ausstattung stellenweise anmerkt. Doch das wird mit cineastischem Instinkt und Spass an der Freude wettgemacht. Wilder meets Loriot und Heinz Ehrhardt - die gelungene urdeutsche Variante einer Glamour-Komoedie. Jeder Piefke kriegt darin sein Fett weg: Die Richter, die damals nicht selten noch auf dem rechten Auge blind waren, die galoppierenden Konsumpreise der Wirtschaftswunderzeit, die Fixierung auf Aeusserlichkeiten ("Kleider machen Leute"), die Obrigkeitshoerigkeit ("die Leute glauben alles, besonders wenn man als Fuehrer kommt"), als Entwicklungshilfe getarnte Aussenpolitik die nur dazu dient das eigene Staatssaeckel zu fuellen usw. Und diese koestlichen Bilder: Wir sehen Gespensterflittchen Hanne Wieder und die orientalische Hoheit Hans Clarin am Bonner Bahnhof eine ausgelassene Rumba tanzen, Hubert von Meyerinck wird beinah zu Hackfleisch verarbeitet und Liselotte Pulver gibt die Schoene Suleika aus Bagdad. Hochnaesige steife Englaenderinnen werden ebenso parodiert wie treudeutsche Beamtenseelen. Klingt komisch? Is' aber so. Bitte nicht von der verstaubten Tricktechnik abschrecken lassen; dranbleiben lohnt sich. "Spukschloss" zaehlt zu den Juwelen deutscher Kinokomoedien - der Film ist nicht weniger als ein Gruss aus einem anderen, humorvolleren, cooleren Deutschland.
Kino Reiner März 6, 2007 Kino Reiner (limbach) 4 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich
Nun habe ich sie alle beide,Das Wirtshaus und das Spukschloss,einfach wunderbar!Einfach Kult.Schon als Filmvorfuehrer zu DDR-Zeiten brachte mich niemand vom Kabinenfenster weg wenn die Streifen liefen,mitlerweile kannte ich schon alle Dialoge,es war immer ein Fest wenn ich diese Streifen in den Projektor einlegen konnte.Auch Heute habe diese Streifen von Ihre Orginalitaet nichts eingebuesst.Immer wenn es die Zeit erlaubt wird der DVD-Spieler angeworfen und Onkel Zack Zack sowie das Komtesschen und all die anderen flimmern uebern Bildschirm.Wie sagte schon Hanne Wider:Sie koennen vertragen eine Puff ! (ach das war ein anderer Film)
KULT! KULT! KULT! Die lachende Lilo Pulver Februar 16, 2007 BWV (Markl am Inn, Bayern) 16 aus 17 fanden die folgende Rezension hilfreich
"mit Lieselotte Pulver, mit Lieselotte Pulver, mit Lieselotte Pulver und Heinz Baumann" alleine auf die Idee zu kommen, den ganzen Vorspann zu vertonen, wunderbar. Da hat der legendaere Friedrich Hollaender einen musikalischen Geisterblitz nach dem Naechsten. Und wer alles mitspielen darft: der grosse Hans Clarin neben Georg Thomalla, Ernst Waldow, Paul Esser usw. unuebertroffen in seiner Kunst Hubert von Meyerinck. Alles in allem ein bezauberndes Loblieb auf die gute alte Bonner Nachkriegszeit und das Wirtschaftswunder mit genau der richtigen Brise Selbstironie und Zeitkritik... Die Lieder in Auswahl: Das Spukschloss im Spessart Der Traum auf dem Baum Fuer Sie tun wir alles Kleiner Rutsch in die Vergangenheit Giftmischer-Rumba Suleika Kleider machen Leute Schiffs-Blues Dazu gehoeren zwei Das wollen wir doch mal seh'n Ein Staatsvertrag Fehrbelliner Reitermarsch Die Auszeichnungen: Preis der Deutschen Filmkritik 1961: -an Kurt Hoffmann (beste Regie) -an Guenther Anders (beste Kamera) -an Hubert von Meyerinck (bester maennlicher Nebendarsteller) IFF Moskau 1961: -silberne Medaille (beste Filmkomoedie) IFF Karlovy Vary 1962: -Preise der nationalen Jury an Kurt Hoffmann (Regie), Guenter Neumann und Heinz Pauck (Drehbuch) Bambi 1961: -fuer den kuenstlerisch wertvollsten deutschen Film -fuer den geschaeftlich erfolgreichsten deutschen Film Ein Klassiker nun auch auf DVD. Der Film pur, keine Extras Der Vorgaenger : Das Wirtshaus im Spessart Die Fortsetzung: Herrliche Zeiten im Spessart Fuer mich bleibt aber das Spukschloss der unumstrittene Hoehepunkt der "Triologie"
Kult-Klassiker! Februar 11, 2007 MisterReutlitz (Sassnitz) 5 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich
Der zweite Teil der Spessart-Triologie ist ein Juwel und ein Klassiker zugleich. Ich habe heute noch Spass den Film immer und immer wieder zu geniessen. Liselotte Pulver in einer Paraderolle als verarmte Schlossherrin, die mit viel Herz und Humor ihre Rolle verkoepert. Sie bekommt von einer Reihe Gespenster, die einst als Raeuber im Spessartwald ihr Unwesen trieben viel Hilfe, dem geldgierigen Hartog es auszutreiben, aus dem Schloss ein Luxushotel zu machen. Mit viel Musik und Charme runden Hanne Wieder als Katrin von Apfelboeck und Hubert von Meyernick als Bonner Minister von Teckel dieses Grusical ab. Nicht nur mit etwas Glueck, mit Salz und mit Pfeffer erzielt am machmal voellig ungeahnte Treffer!
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