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Venus im Pelz | 
| Regie: Maartje Seyferth, Victor Nieuwenhuijs Schauspieler: Anne Van De Ven, Andre-arend Van Noord, Raymond Thiry Studio: absolut Medien GmbH
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Bewertung: 4 Rezensionen Verkaufsrang: 9377
Format: Pal Sprachen: Deutsch (Subtitled), Niederlaendisch (Original Language), Englisch (Original Language) Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren Medium: Videokassette Seitenverhältnis: 4:3 Laufzeit: 71 Minuten Versandgewicht: 0.4 Maße (innen): 7.3 x 4.2 x 1.1
EAN: 4021308813587
Freigabe-Datum: 1994 Veröffentlichung: Juni 26, 2000 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: Kleines Original Cover. Eingeschweisst.Alles okay.Sofort lieferbar!
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| Kundenrezensionen:
nur eine Zugabe zum Buch September 1, 2005 3 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Film ist s/w und mit knapp ueber eine Stunde Laufzeit ziemlich kurz. Es haette ihm aber gut getan auf 10 Minuten geschnitten zu werden. Es waere immer noch wenig Text und es ginge kein Inhalt verloren. Ohne Kenntnis des Buches wirkt der Film vielleicht unsinnig. Die beiden Hauptdarsteller sind attraktiv und zeigen sich unbekleidet. Die Kameraarbeit ist hervorragend. Die Stimmungen werden auch ohne Worte sehr gut vermittelt. Durch die wenigen Handlungen wirkt es mehr wie bewegte Fotographie. Das grundlegende Buch ist auf jeden Fall ein Muss. Die wichtigsten Themen werden aufgegriffen und in moderner Form kuenstlerisch dargestellt.Er moechte seine Liebe durch Unterwerfung beweisen. Sie ist jedoch eher anlehnungsbeduerftig als dominant. Ihm zu liebe versucht sie dennoch eine Rolle auszufuellen, die ihr nicht passt. Zum Ende kann sie sich emotional so weit loesen, dass sie den Masochisten tatsaechlich quaelt. Dabei ueberschreitet sie naturgemaess seine Grenzen.
Hart und doch zu mild März 30, 2004 Fosforos (Koeln) 5 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich
Nach der Lektuere von Sacher's Werk, habe ich mich entschlossen den Film zum Buch anzuschauen. In ziemlich schoenen Bildern verpackt wird die Geschichte leider so verkrueppelt, dass man am Ende doch nur abschalten will. Die Charakter der Geschichte sind total verzerrt und gar nicht zu durchschauen. Der unterwuerfige Mann verliert sein Kontur, seine treibende Kraft. Es wird zu keiner Zeit deutlich gemacht wieso er denn in dieser Art und Weise handelt. Die Venus im Pelz ist eine noch nebelhaftere Gestalt, die vom Mann getrieben doch nie eine klare Kontur ihrer Persoenlichkeit zeigt.Nur das deprimierende Ende ist den zwei Werken gemein. Zum Schluss bleibt lediglich das schoene Bild und die dunkle Atmospaere die den Film beherscht.
grandiose lasziv-erotische bildersprache Juli 22, 2003 2 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
statt sich der oftmals schwuelstig-ungelenkenen sprache der romanvorlage zu bedienen, konzentriert sich der regisseur gezielt auf die spezifischen vorzuege seines mediums. so gelingt es diesem film, mittels intensiv atmosphaerischer bilder und eines provozierend-gemaechlichen erzaehltempos, das den zuschauer buchstaeblich 'auf die folter spannt', eine erotische spannung aufzubauen, die ihres gleichen sucht.
Venus im Pelz (Video-Kassette) Mai 13, 2003 22 aus 25 fanden die folgende Rezension hilfreich
Nach den positiven Rezensionen der Filmpresse, die hier ebenso nachzulesen sind, war ich gespannt auf diesen Film, denn ich bin intensiv vertraut mit diesem grossartigen Text von Sacher-Masoch. Nichts von dieser Vorlage kommt in diesem Film rueber. Ueber Besetzungen kann man streiten - ich finde die Venus falsch besetzt, Severin - geht so. Dieser Schwarz-Weiss-Film ist Sparfilm in erster Linie. Eine Zugfahrt mit Gleisbildern (Eisenbahnromantik?), dann Zeitblenden in Palastumgebung, dann der Zoo - (textinspiriert) da der "Grieche" den Vergleich vom Loewen und seiner Loewin bringt (hier ist es ein Tiger.) Das Entscheidende ist wohl die Sprachlosigkeit - beinahe Stummfilm und damit kann man der Vorlage keineswegs gerecht werden, was ja nicht zwingend aber in jedem Fall besser gewesen waere. Also: Fuerchterlich langweilig, man sehnt sich den Schluss herbei; dieser wiederum ist einfach bedeutungsschwanger! Severin bekommt ein Brandzeichen eingebrannt - wie ein Rind im Western, die Sinne schwinden (Christus am Kreuz). ----- "Venus im Pelz" im Original ist in erster Linie ein Spiel mit Regeln (Vertrag) und ein intensiver Dialog. Von diesem Spiel, von den Hoffnungen und Enttaeuschungen Severins und der ambivalenten Haltung der Venus, wird nichts deutlich (wenn auch anzudeuten versucht) - der interessanteste Aspekt fehlt somit. Wer jetzt noch denkt, die erotischen Bilder koennten entschaedigen - Pech gehabt. Eine gute alte Photografie aus den 20ern ist mehr Genuss als diese Zeitverschwendung.
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