Spielespass von Anfang an
Es ist gar nicht so leicht fuer die kleinsten Spielanfaenger das richtige Spiel zu finden. Zumal viele Angebote fuer Kindergartenkinder gedacht sind und juengere Kinder ueberfordern koennen. Umso mehr verdienen die Spieleentwickler von Noris Lob, die mit dem liebevoll gestalteten Legespiel Was gehoert zusammen speziell ein Spiel fuer Kinder ab zwei Jahren entwickelt haben. Die grossen Karten aus dickem Karton eignen sich besonders gut fuer kleine Kinderhaende und sind stabiler als normale Puzzleteile, halten also auch schon einmal etwas aus. Auch die Spielidee ist bewusst einfach gehalten und auf Auffassungsgabe und Kombinationsgeschick von Kleinkindern ausgerichtet.
Das erste Puzzle
Was frisst der Hase: die Blumen oder die Karotten? Wen jagt der Polizist: die Raupe oder den Einbrecher? Die Kinder muessen herausfinden, welche Spielkarte zur anderen passt. Dabei sind verschiedene Spielvarianten moeglich, die dem Alter der Kinder angepasst werden koennen. Fuer die juengsten Spielanfaenger werden alle Karten aufgedeckt und das Kind sucht gemeinsam mit einem Erwachsenen die passenden Paare zusammen. Mit Hilfe der Puzzle-Nasen koennen die Kinder selbst kontrollieren, ob sie die richtige Wahl getroffen haben und die Bildkarten tatsaechlich zusammen gehoeren. Als Puzzle fuer Anfaenger regt das Legespiel die kleinen Kinder an, die hoch konzentriert bei der Sache sind, sich auch allein mit den Spielkarten zu beschaeftigen. Zu den einzelnen Bildern laesst sich auch viel erzaehlen: Was ist auf den Karten zu sehen? Was macht man mit den dargestellten Gegenstaenden und warum gehoert ein Paar zusammen? Auf diese Weise kann gleichzeitig der Wortschatz des Kindes erweitert und gefestigt werden. Spielerisch beginnen die Kinder, Zusammenhaenge zu erkennen, vertraute Gegenstaende aus dem Alltag miteinander zu kombinieren und neue Dinge kennenzulernen.
Weitere Spielvariationen
Fuer aeltere Kinder bietet eine Memory-Variante abwechslungsreichen Spielspass: Alle Karten werden verdeckt gemischt und auf dem Tisch ausgebreitet. Reihum darf jedes Kind jeweils zwei Puzzle-Teile
aufdecken. Wenn die beiden Teile zusammen passen, d.h. wenn sie einen inneren Zusammenhang haben, dann darf das Kind dieses Puzzle-Paar behalten. Ist das nicht der Fall, werden die aufgedeckten Karten wieder umgedreht. Gewonnen hat der Spieler, der am Ende am meisten Puzzle-Paare besitzt. Die besondere Schwierigkeit liegt dabei darin, dass die zusammengehoerigen Teile nicht gleich aussehen. So werden gleichzeitig Erinnerungsvermoegen und das Kombinieren des Gesehenen angeregt.
Eine weitere Moeglichkeit ist es, die Karten wie bei einem Quartett einzusetzen: Der Spielleiter behaelt jeweils eine Haelfte aller Bildpaare ein und verteilt die anderen Kartenhaelften gleichmaessig an die Kinder. Nun wird eine Kartenhaelfte nacheinander den Kinder gezeigt und gefragt, wer den abgebildeten Gegenstand gebrauchen kann. Aeltere Kinder koennen diese Variante auch ohne Erwachsenen spielen und versuchen die jeweiligen Kartenhaelften, die wahlweise offen oder verdeckt gehalten werden koennen, durch Fragen zu bekommen. Dabei sind die richtige Fragestellung, Erkennen und Kombinationsgabe gefragt, welche auf diese Weise spielerisch gefoerdert werden.
Die Packung enthaelt 24 Spielkarten, also 12 Puzzlepaare. Auf dem Schachtelboden befindet sich die Anleitung des Spiels, das man allein oder auch mit zwei bis vier Kindern spielen kann.