Auf Wiedersehen, Kinder | 
| Regie: Louis Malle Schauspieler: Gaspard Manesse, Raphael Fejtoe, Francine Racette Studio: Concorde Video
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Format: Dolby, Hifi Sound, Pal Sprachen: Deutsch (Subtitled), Deutsch (Original Language), Franzoesisch (Original Language) Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren Region: 2 Seitenverhältnis: 16:9 Laufzeit: 101 Minuten Versandgewicht: 0.2 Maße (innen): 7.1 x 5.4 x 0.6
MPN: 2294 EAN: 4010324022943
Freigabe-Datum: 1987 Veröffentlichung: Mai 9, 2007 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: Lagernde Neuware Originalverpackt. Sofortiger Versand aus DEUTSCHLAND Achtung: Aufgrund des unguenstigen Wochentages von Silvester und Neujahr koennen wir eine Auslieferung noch in diesem Jahr nicht garantieren.
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Product Description Concorde Auf Wiedersehen, Kinder, USK/FSK: 12+ VA-Datum: 09.05.07
Aus der Amazon.de-redaktion Frankreich, 1944: Da Paris inzwischen zu unsicher geworden ist, kehrt der 11-jaehrige Julien nach den Weihnachtsferien widerstrebend zurueck in sein Internat. Drei Schueler, darunter Juliens Bettnachbar Jean Bonnet, sind neu, werden von den anderen Schuelern aber gehaenselt und verspottet. Auch Julien kann Jean zunaechst nichts abgewinnen, zumal dieser ein hervorragender Schueler ist. Doch nach und nach entwickelt sich zwischen den beiden allmaehlich eine Freundschaft. Die Jungen versuchen ihren Alltag zu meistern, aber die Realitaet des Krieges macht auch vor der scheinbar heilen Welt des Internats keinen Halt: Die Lebensmittel sind knapp, die Kinder frieren erbaermlich und bei Bombenangriffen wird der Unterricht kurzerhand in die Kellergewoelbe verlegt. Julien ahnt, dass sein neuer Freund ein Geheimnis verbirgt: Jean ist Jude. Eines Tages steht die Gestapo vor der Tuer. Bereits in Lacombe, Lucien hat sich Louis Malle mit der Besetzung Frankreichs durch die Nationalsozialisten auseinander gesetzt. Mit Auf Wiedersehen, Kinder, der 1987 entstand und mehrfach preisgekroent wurde, setzte Louis Malle nicht nur dem zivilen Widerstand gegen die Nazis, sondern vor allem auch dem Mut und der Menschlichkeit ein bewegendes Denkmal. Basierend auf autobiographischen Erlebnissen seiner Kindheit erzaehlt Malle die beruehrende Geschichte von Pater Jacques (im Film Pater Jean), der in seinem Internat juedische Kinder vor den Deutschen versteckte. Seinen Einsatz bezahlte der mutige Pater mit dem Leben, auch die Kinder, die - anders als im Film - vermutlich von Nachbarn verraten wurden - ueberlebten nicht. Das 16-seitige Booklet, das der DVD beiliegt, erhaelt weitere ausfuehrliche Informationen ueber die historischen Hintergruende sowie Interviews mit Louis Malle und Zeitzeugen. Bild und Ton wurden fuer die DVD sorgfaeltig remastered. Auch die Ausstattung - u.a. eine interessante Dokumentation ueber Louis Malle sowie der komplette Chaplin-Film, den die Kinder im Internat sehen - sind sehenswert. Gesehen durch die Augen eines Kindes ist Auf Wiedersehen, Kinder ein eindrucksvolles filmisches Dokument der Menschlichkeit und der Guete, ohne dabei jedoch ins Sentimentale zu entgleiten. Ein beruehrendes Meisterwerk, das zu Malles besten Filmen zaehlt. -- Birgit Schwenger
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| Kundenrezensionen: Gelesen 2 mehr Rezensionen...
Beruehrend Oktober 3, 2008 Sabrina Filmius (Niederoesterreich) Wie zu vermuten war, nachdem es um Kinder in Krieg geht ist dieses Kriegsdrama sehr beruehrend. Es zeigt den Krieg nur von der Gefuehlsseite ohne grosse Gemetzel und Hitlerparolen. Sehr beruehrendes Drama das aus direkt aus dem Leben kommt!
Au revoir, les enfants!" - im Lexikon unter "Z" wie "Zivilcourage" zu finden! März 6, 2008 Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) 7 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich
Frankreich - Winter 1943/1944 - in einer Klosterschule, an der hauptsaechlich Kinder wohlhabender Industrieller untergebracht sind, verstecken die Brueder, des roemisch-katholischen Ordens der Karmeliter, Kinder juedischen Glaubens vor dem Zugriff der Besatzungsmacht... - die wahre Identitaet der Neuzugaenge ist zu Beginn lediglich dem verschwiegenen Lehrerkollegium bekannt. In der Hauptsache dreht sich der Film um das langsam wachsende Vertrauensverhaeltnis zwischen Julien Quentin (Katholik) und Jean Bonnet (Jude) - an dem Beispiel dieser zwei Jungen und dem dargestellten Gemeinschaftsleben der Klosterschueler wird sehr deutlich gezeigt, wie herzlich, normal und unbeschwert unsere Welt sein koennte, waeren da nicht die leider auch heute noch immer wiederkehrenden Schreckgespenster diverser Kriege, gepaart mit Vorurteilen, Antisemitismus, Groessenwahns, Intoleranz und und und - "Auf wiedersehen Kinder!" ist ein verfilmtes Paradebeispiel fuer Zivilcourage. Die Geschichte ist uebrigens kein Produkt der Phantasie, sie hat sich waehrend der Kindheit des hier taetigen Regisseurs zugetragen - Louis Malle verarbeitete somit seine eigenen Kindheitserinnerungen - er fuehrte Regie, schrieb das Drehbuch und produzierte diesen sehr ruhigen und genau aus diesem Grund wohl auch so bedrueckend wirkenden Film - Begriffe wie "langweilig" oder gar "langatmig" sind in Zusammenhang mit "Auf wiedersehen Kinder!" gaenzlich unangebracht - vielmehr drueckt diese ganz eigene Geschwindigkeit des Filmes aus, in welchem Vakuum die versteckten, pubertierenden, Jungen leben mussten, um eine Chance zu haben..... Zudem haette man die Musik von Franz Schubert und Camille Saint-Saens nicht besser aussuchen koennen - ein wirklich beeindruckender Film - 5 Sterne!
"Hast du Angst ?" - "Die ganze Zeit." August 30, 2007 Hyazinth Freiherr von Rippenbiest (Omnikron) 12 aus 13 fanden die folgende Rezension hilfreich
Winter 1943/44.Ein Jungeninternat in Frankreich. Mit den Worten "Komm mir bloss nicht zu nahe!" begruesst der 12jaehrige Julien seinen neuen Mitschueler Bonnet. Doch die beiden kommen sich nah: zaghaft entwickelt sich eine Freundschaft, die aber ueberschattet wird durch Bonnets Geheimnis: er ist Jude. Der Holocaust ist in diesem Film eine bedrohliche Randerscheinung. Lange Zeit schildert Regisseur Louis Malle das Leben auf dem Internat, ohne dass das Thema Krieg in den Vordergrund tritt - aber es ist staendig zu spueren, dass die Konsequenzen des Krieges frueher oder spaeter unausweichlich zuschlagen werden. So dezent dieses Thema behandelt wird, so behutsam wird auch die sich anbahnende Freundschaft der zwei Jungs inszeniert: hier gibt es keine holzhammermaessigen Dialoge wie etwa "Du bist mein Freund" - "Du meiner auch." Nein, hier wird die sich entwickelnde Verbindung zwischen zwei Herzen mit leisen Blicken angedeutet, und mit gemeinsamem Lachen,Singen,Musizieren,Lesen und gemeinsamen Regelverstoessen. Louis Malle verarbeitete in seinem zweifach oscarnominierten Drama eigene Kindheitserlebnisse.
Ein wunderbarer Film Mai 30, 2007 B. Froendhoff 19 aus 20 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich bin zum ersten Mal auf diesen Film gestossen als wir ihn in der Schule gesehen haben. Das Thema war Nationalsozialismus und ich stellte mich darauf ein, mal wieder das gleiche zu sehen, was man immer zu sehen bekommt, wenn dieses Thema behandelt wird. Rauhe Gewalt, grosse Helden und haessliche Szenen... Doch auf wiedersehen Kinder ist anders. Der Film handelt von einem franzoesischen Pater, der einen juedischen Jungen in seiner Schule versteckt. Dieser findet schnell Anschluss an die anderen Schueler und das ganze laeuft eine Weile gut. Bis die Gestapo das Internat unsicher macht. Der Film endet mit einem schlichten "Auf wiedersehen, Kinder", als waere rein gar nichts passiert. Der kleine Junge und sein Pater werden dabei vom Hof gefuehrt, was in den grauenvollen KZs folgt, wird nicht gezeigt, aber jeder kann es sich vorstellen. Ohne grosse Theatralik wird ein Stueck Geschichte erzaehlt. Und nach dem Film erwische ich mich immer mit einer Traene im Auge. Die Trauer tritt erst nach Ende des Films ein, denn man lernt die Akteure kennen und teilt ihr Schicksal, bis sie am Ende einfach verschwinden. Dabei endet der Film so ruckartig, dass die Trauer erst beim Abspann richtig einsetzt. Mit diesem Film wird ein Stueck Geschichte erzaehlt, wie sie tagtaeglich statt gefunden hat in dieser haesslichen Zeit. Es gibt keinen grossen, bekannten Helden, und keine Todesszenen. Doch das grausame Schicksal der Hauptpersonen zieht immer weiter zusammen, bis zwei Menschen einfach nicht mehr da sind. Das ist tagtaeglich passiert. Und es ist fast ueberall passiert. Menschen wie den Pater und seinen Schueler sollte man niemals vergessen. Jeder sollte diesen Film einmal gesehen haben. Grossartiges Kino, brillant in Szene gesetzt und absolut sehenswert.
Interessant und bewegend Februar 9, 2007 RKO 5 aus 12 fanden die folgende Rezension hilfreich
"Auf Wiedersehen, Kinder" behandelt die Judenverfolgung waehrend dem Nationalsozialismus, genauer gesagt in einer kleinen katholischen Schule in Frankreich, welche 3 Juden aufnimmt, um sie vor den deutschen Soldaten zu schuetzen. Die Story wurde sehr interessant umgesetzt, wird auch aufgrund der gut gewaehlten Laenge (etwa 95 Minuten) nicht langweilig und besticht durch einige sehr bewegende Szenen und Momente. Wenn man dann auch noch ueberlegt, dass alles auf einer realen Geschichte basiert, wird dem Film noch ein besonderes Gefuehl verliehen.
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