Der Geschmack von Apfelkernen | 
| Autor: Katharina Hagena Urheber: Katharina Hagena Verleger: Kiepenheuer & Witsch Verlag
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Bewertung: 64 Rezensionen Verkaufsrang: 160
Medium: Gebundene Ausgabe Seiten: 256 Versandgewicht: 0.8 Maße (innen): 8.3 x 5.3 x 0.9
ISBN: 3462039709 EAN: 9783462039702
Publikation: Februar 25, 2008 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Versand: Internationaler Versand möglich Zustand: Artikel ist ungelesen, neuwertig
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| Kundenrezensionen: Gelesen 59 mehr Rezensionen...
schoenes, trauriges Buch Januar 8, 2009 A. Springer (Wittlich) Ein Buch fuer alle die gerne traurige Familiengeschichten lesen. Ich hatte es im verregneten November 08 gelesen, als ich krank zu hause lag. Die melancholische Grundstimmung.. die genaue Beschreibung des alten Hauses, der Gerueche.. mir hat es gefallen. Ich konnte abtauchen in diesem Buch, die Augen schliessen und sah die Szenerie vor mir... mit Sicherheit kein echtes Juwel der Schreibkunst, aber doch ein schoenes (duennes) Buechlein, dass man nicht unterschaetzen sollte ;-) Auf jeden Fall lesenswert.
Wunderbar warmherzig erzaehlte Familiengeschichte! Januar 6, 2009 GeschichtenJule Viel Tiefe und Gefuehl! Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen! Ein Highlight aus den 100 die ich in 2008 gelesen habe!
gaehnend langweilig Januar 2, 2009 C. Gall (Frankfurt) 1 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
ich hatte mich auf dieses buch gefreut, denn ich lese gerne solche geschichten. auch die vielen guten bewertungen liessen viel erwarten. leider wurde keine einzige meiner erwartungen erfuellt. ich konnte mich mit niemandem identifizieren, mochte eigentlich keinen der protagonisten des buches. der schreibstil ist kitschig, die story absolut flach, es passiert nicht wirklich etwas, das buch ist uninteressant und zum gaehnen langweilig. leider. echt schade. mein tipp: lieber weglegen und etwas besseres mit seiner zeit anfangen.
Gemaechlich aber gut Dezember 29, 2008 JuSi liest "Der Geschmack von Apfelkernen" eignet sich wunderbar als Ferienlektuere und kleine Flucht aus dem Alltag. Katharina Hagena gelingt es in ihrem Familienroman gleichzeitig altmodisch und modern vom Verlieren und Finden von Erinnerungen zu erzaehlen. Altmodisch sind vor allem ihr Erzaehlton und ihr Erzaehltempo. Die Autorin nimmt sich Zeit ihre Geschichte zu entwickeln, hat eine unglaubliche Liebe zu Details und webt auch magischen Realismus in ihre Geschichte ein, wenn Johannisbeeren ploetzlich weiss werden oder Aepfel schon im Juni reif werden, nachdem bedeutsame Ereignisse passiert sind. Modern ist ihr Roman dennoch, denn er ist auf angenehme Weise nicht linear. Hagena spinnt ihre Geschichte um drei Generationen, verweilt mal in dieser Zeit und mal bei jener Person und schafft es doch ein atmosphaerisch dichtes Portrait einer Familie, eines Hauses und eines Ortes zu liefern. Einen kleinen Punktabzug gibt es bei mir lediglich fuer die manchmal etwas zu gemaechliche und zeitweise leicht ins Kitschige abrutschende Erzaehlweise und die Tatsache, dass Frau Hagena nicht gerade eine Meisterin des Dialogs ist. Die Dialogpassagen wirkten jedenfalls auf mich oft arg holprig und wenig realistisch. Trotzdem konnten die kleinen Schwachpunkte nicht darueber hinwegtaeuschen, dass dies ein ausserordentlich gut gelungener Familienroman ist.
Ueberschaetzt Dezember 21, 2008 Willi und Anette Schfer (Westerwald) 2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die junge Freiburger Bibliothekarin Iris erbt das Haus ihrer Grossmutter Bertha im Norden Deutschlands. Nach der Beerdigung moechte Iris sich bei einem Aufenthalt in diesem fast verwunschen wirkenden Haus darueber klar werden, ob sie das Erbe antreten moechte. In diesen Tagen, einer Art "Zwischenzeit", werden Erinnerungen an fruehere Ferien wie auch an die stark weiblich dominierte Familiengeschichte wach... Nachdem ich viel Gutes ueber "Der Geschmack von Apfelkernen" gehoert hatte, stellte der Roman eine Enttaeuschung fuer mich dar. Ja, das Buch ist literarisch und es ist der Autorin gelungen, einen eigenen Tonfall zu finden, der sogar hervorragend mit den geschilderten Erinnerungen harmoniert. Aber ihre Sprache ist mir zu sehr Spitzenkloeppelei, zu gestelzt und auf Effekt bedacht. Hinzu kommt, dass die Geschichte nur schwerfaellig in Fahrt kommt. Meiner Meinung nach ist der Roman keinesfalls die literarische Meisterleistung, als die er angepriesen wurde, sondern gehobene Unterhaltung, die frau lesen kann, aber nicht muss. Ich vergebe 3,5 Sterne.
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