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Lunatic Soul

Lunatic Soul
Künstler: Lunatic Soul
Urheber: Lunatic Soul
Label: Snapper Mu (SPV)

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Bewertung: 4.5 von 5 Sternen 3 Rezensionen
Verkaufsrang: 11363

Medium: Audio CD
CDs/DVDs: 1
Versandgewicht: 0.2
Maße (innen): 5.6 x 5 x 0.5

MPN: 112
UPC: 802644811222
EAN: 0802644811222

Veröffentlichung: Oktober 17, 2008
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Versand: Internationaler Versand möglich
Zustand: Please note that all items will ship from the U.S.A.

Tracks:

  • Prebirth
  • The new beginning
  • Out on a limb
  • Summerland
  • Lunatic soul
  • Where the darkness is deepest
  • Near life experience
  • Adrift
  • The final truth
  • Waiting for the dawn

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Kundenrezensionen:

5 von 5 Sternen Riverside Plus   Januar 6, 2009
Thofrock
Fuer mich hat dieses Album genau das was mir auf dem zweiten und dritten Teil der Riverside-Triologie zunehmend fehlte. Naemlich neue Gesichtspunkte. Dort haetten sie gar nicht wirklich gepasst, aber mir wurde die Story zum Ende hin doch etwas zu zaeh.
Was Duda hier macht ist ein konsequentes Soloalbum. Ohne die Arbeit seiner Hauptband zu verleugnen verbindet er auf diesem Album mit grossem Geschick ganz viele stilistische Zutaten. Und er schafft eine atemberaubende Tiefe. Wunderbare Melodien, unendlich viele Instrumente, teils sehr dosiert eingesetzt, und eine selten starke Produktion. und obwohl die Vielfalt des Albums fuer jeden etwas bereithaelt, bildet das Teil eine traumwandlerische Einheit.
Lunatic Soul ist keinesfalls nur eine Verkuerzung der Wartezeit bis zum naechsten Riverside-Album. Es ist ein progressiver Meilenstein der nach Weiterfuehrung schreit.



5 von 5 Sternen Wall of Sound   Oktober 21, 2008
George McFast
Auch ich bin begeisterter Fan von Riverside und daher ist es immer etwas besonders, wenn der Saenger einer Band ein Solo-Album herausbringt...
Als erstes war ich davon ueberrascht, dass dieses Album sich doch sehr von den bisherigen Riverside Outputs unterscheidet.
Diese Platte besticht durch ihren Wall-of-Sound, der ganz langsam auf einen zukommt und dann direkt gefangen nimmt. Es ist nicht dieser Druck und die Dynamik, die bei Riverside in den Songs vorherscht, sonder es sind die Songs an sich, die sich langsam entwickeln und mit vielen ueberraschenden Instrumenten daher kommt.
Grandiose Album - und mit dem Song: Where the darkness is deepest - einen jener Songs, die so passend sind fuer diese Jahreszeit...




4 von 5 Sternen Hypnotische Melancholie   Oktober 20, 2008
[...]
5 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich

"Lunatic Soul" ist ein Projekt von Maruisz Duda, Saenger und Bassist der polnischen Progressive Rock-Band "Riverside". Fuer das Debut-Album hat er sich Gedanken zum Thema Tod gemacht und bringt diese in 10 Songs zum Ausdruck, unterstuetzt durch einige Musikerfreunde (darunter auch "Indukti"-Drummer Dramowicz und "Riverside"-Keyboarder Labaj). Musikalisch erwarten den Hoerer melancholische, hypnotische und teils sehr triste Kompositionen mit Anleihen aus Art Rock, Ambient und Ethno. Die Texte handeln vom Sterben, von der Reise ins Jenseits oder auch von der eigenen Beerdigung. In einem Interview gab Duda an, man muesse wahrscheinlich ein bisschen wahnsinnig sein (engl. lunatic), um Zugang zu diesem Album zu finden.

Als begeisterter Riverside-Fan war fuer mich klar, dass ich dieses Album haben muss - ich wusste aber auch, dass ich keine CD von Riverside erwarten darf. Natuerlich hoert man die Verwandtschaft (vor allem durch Dudas Gesang), aber alleine schon der Verzicht auf E-Gitarren sorgt fuer eine grundlegend andere Stimmung. Zudem gibt es keine Progressive Rock-typischen Taktwechsel und die Veraenderungen innerhalb einer Komposition sind meist sehr sanft und selten ueberraschend. So entwickelt sich vor allem in der ersten Haelfte eine triste Monotonie zum roten Faden durch das Werk, der aber durchaus zur Thematik passt und nicht unbedingt als Kritik zu verstehen ist. Ebenfalls durchgaengig ist die Verwendung von orientalisch anmutenden Elementen, die stets in Form von hangespielten Fell-Trommel-Rhythmen und kurzen Floeten- oder Sitar-aehnlichen Einlagen auftauchen. Auch die Akkordwahl weckt teilweise leichte arabische Assoziationen, ohne dabei jemals wirklich in den Bereich der Ethno- oder Weltmusik abzugleiten.

Nach dem Intro, das neben ein paar Klangeffekten vor allem aus tiefen, langgezogenen Klaengen besteht, folgt das extrem eintoenige und hypnotische "The new Beginning", in dem der Hoerer im Jenseits begruesst wird ("Ich dachte, du wuerdest nicht kommen Ich habe auf Dich gewartet. Auf der Rueckseite des Jenseits.") Erst im naechsten Song ("Out on a Limb") gibt es eine wirklich greifbare Melodie (auf einer akustischen Gitarre gezupft) und eine deutliche Steigerung nach etwa zweieinhalb Minuten durch den Einsatz von Perkussion und einem dominanten, verzerrten Basslauf. Es folgt ein Song ueber das eigene Begraebnis ("Summerland"), bei dem neben der akustischen Gitarre auch Klavier zum Einsatz kommt. Mit dem Titeltrack "Lunatic Soul" erreicht das Album den ersten Hoehepunkt - eine knapp 7-minuetige Komposition ueber die Reise ins Jenseits mit einer ganz sachten, langsamen Steigerung und einem Ausbruch nach knapp 3 Minuten.

Danach folgt eine sehr duestere, instrumentale Ambient-Komposition mit dumpfen, tiefen Synthesizer-Klaengen und Klangeffekten. Der siebte Song - "Near Life Experience" ist ein weiterer Hoehepunkt und derjenige Song mit den staerksten Anleihen aus dem Progressive Rock-Bereich. Gefolgt wird er von "Adrift", der eng verwandt ist mit den akustischen Riverside-Balladen wie "I believe", "Us" oder "Embryonic". Durch das siebeneinhalb-minuetige "The final Truth" zieht sich ein variationsarmer, sehr eintoeniger elektronischer Rhythmus, der erst zweieinhalb Minuten vor Schluss durch Marschtrommeln aufgelockert wird und am Ende der CD steht ein Lied mit sehr warmen Synthesizer-Flaechen, dass fast schon ein bisschen an Enigma erinnert.

Alles in allem ein gelungenes Erstlingswerk, das aber vor allem durch das haeufige Ausbleiben von Akkordwechseln und nur ganz zaghaften Veraenderungen sehr monoton und trist wirkt. Zwar ist das sehr stimmig zur Thematik, doch denke ich, dass man aufgrund von Dudas Riverside-Hintergrund, neben den minimalen Songs durchaus ein paar komplexere Kompositionen haette erwarten duerfen. Zwar sind die Songs "Lunatic Soul" und "Adrift" Hoehepunkte, doch gelingt es ihnen nicht ganz dafuer zu sorgen, dass das Album als Ganzes eine interessante Dramaturgie erhaelt. Ich stelle jedenfalls fest, dass ich lieber einzelne Songs direkt anwaehle, anstatt mir das ganze Album erneut am Stueck anzuhoeren.




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