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The Slip [CD + DVD im Digipak]

The Slip [CD + DVD im Digipak]
Künstler: Nine Inch Nails
Urheber: Nine Inch Nails
Label: Null Corpo (Indigo)

Kaufen Neu: EUR 14,70



Neu (20) Gebraucht (4) ab EUR 14,69

Bewertung: 4.0 von 5 Sternen 13 Rezensionen
Verkaufsrang: 1575

Format: Limited Edition
Medium: Audio CD
CDs/DVDs: 2
Versandgewicht: 0.3
Maße (innen): 5.3 x 5 x 0.4

Modell: HALO 27 CD-LE
UPC: 766929934627
EAN: 0766929934627

Veröffentlichung: Juli 25, 2008
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Zustand: Neu CD. Dieser Artikel kommt direkt aus UK und dauert 5-7 Arbeitstage.

Tracks:

  • 999, 999
  • 1, 000, 000
  • Letting You
  • Discipline
  • Echoplex
  • Head Down
  • Lights in the Sky
  • Corona Radiata
  • Four of Us Are Dying
  • Demon Seed

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Redaktionelle Rezensionen:

Aus der Amazon.de-Redaktion
Nachdem Trent Reznor bereits online kraeftig die Werbetrommel fuer The Slip ruehrte, ist das Album nun auch als physischer Tontraeger erhaeltlich.

In seiner urspruenglichen Form erschien The Slip als kostenloser Online-Download, doch die Scheibe ist viel zu gut, um als obskures Billigstalbum in die Nine-Inch-Nails-Annalen einzugehen und ein karges CD-R-Dasein zwischen all den optisch ansprechenden Reznor-Produktionen zu fristen. Im Gegensatz zum uninspirierten Instrumental-Koloss Ghosts I-IV ueberzeugt The Slip mit durchdachten Songstrukturen, eingaengigen Melodien und einer kompositorischen Guete, die es durchaus mit Year Zero und With Teeth aufnehmen kann. Psychedelische Endlos-Soundscapes und wirre Kakophonien sucht man vergeblich, Reznor hat zu den Kernelementen des Songwritings zurueckgefunden und schenkt dem Hoerer Widerhaken-Hooklines, markante instrumentale Licks, gnadenlose Riff-Walzen, sphaerische Verschnaufpausen und unwiderstehlich in die Beine gehende Grooves.

Die CD-Version von The Slip erscheint als auf weltweit 250.000 Exemplare limitierter, nummerierter Doppeldecker mit einer im Mai 2008 aufgezeichneten Live-DVD und einem 24-seitigen Booklet. Auch Fans, die bereits die Umsonst-Version besitzen, werden hier gerne noch mal zugreifen. -- Michael Rensen

Trent Reznor gilt als Perfektionist, der sich alle Zeit der Welt nimmt, ehe er nach langem Feilen an seinen Tracks ein Album zusammenstellt. Der NIN-Fan musste also stets Geduld aufbringen, um die oft jahrelangen Wartezeiten zwischen den Werken zu ueberstehen. Seit 2007 ist das anderes. Restlos genervt vom Geschaeftsgebaren seiner Plattenfirma ging der Amerikaner in die Offensive und forderte seine Anhaenger auf, Musik der Nine Inch Nails hemmungslos zu kopieren und zu klauen. Das war die Rache dafuer, dass seine CD Year Zero zu einem ueberhoehten Preis angeboten wurde. Darueber hinaus verzichtete die Industrial-Metal-Ikone auf einen Plattenvertrag und gruendete sein eigenes Label Null Records. Nun wirkt er wie befreit, nutzte die zurueck gewonnene kuenstlerische Freiheit fuer das epische Ghosts I-IV, das kritisch betrachtet ein Ausrutscher, wohlwollend ein Experiment war. Ein paar Monate spaeter nur tritt Reznor nicht nur in die eigenen, extragrossen Fussstapfen, er praesentiert mit The Slip einen Eckpfeiler seiner 1989 in Cleveland eingeleiteten Karriere. Ein kompaktes Kraftpaket, das untypisch fuer die NIN nicht ans Limit der Speicherkapazitaet einer CD geht, sondern mal gerade zehn Stuecke auf knapp 44 Minuten verteilt. In diesem Fall ist weniger nicht nur mehr sondern viel mehr, als wenn die Energie der weggelassenen Musik auf dem sehr zugaenglichen The Slip uebergesprungen waere. Wenn es noch Geister geben sollte, die Reznor nach ueberstandener, schwerer Drogensucht nicht vertrieben haben sollte: Hier wird ihnen in Tracks wie den Rock-Peitschen „1,000,000“ oder „Letting You“ der Garaus gemacht. Im Kontrast dazu stehen sanfte Piano-Balladen wie „Lights In The Sky“ oder das ambientische „Corona Radiata“. Zusammen ergeben sie einen von Gegenpolen gepraegten Querschnitt einer Vita, die The Slip zu ihren Hoehepunkten zaehlen kann. -- Sven Niechziol


Kundenrezensionen:   Gelesen 8 mehr Rezensionen...

4 von 5 Sternen Keine Jahrhundert-Scheibe, einfach nur guter, straighter ... Rock?   September 14, 2008
Marcus Greger (Koeln)
1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Die Musik auf "The Slip" ist geradliniger geworden, zugaenglicher, einfacher. NIN-Mastermind Trent Reznor scheint - wenigstens fuer den Augenblick - seine Zuneigung zu unkompliziertem, rohen Rock entdeckt zu haben. Was nicht etwa heissen soll, Nine Inch Nails uebe den Schulterschluss zu Charts-freundlichen Pop-Rockern wie den netten aber langweiligen Jungs von 3 Doors Down oder - Gott behuete - Kid Rock. Versetzt mit reichlich Industrial-Geschreddere und gebitcrushten Beats, ist das vorliegende Album abermals Zeugnis fuer Reznors untruegliches Gespuer fuer schoene Melodien, seien sie herzzerreissend melancholisch, bruetend-duester oder zornig und aggressiv. Und wer mit "The Slip" zum ersten Mal NIN-Luft schnuppert, wird an diesem wilden Ritt durch das Spektrum niederer menschlicher Emotionen wahrscheinlich nur eins zu auszusetzen haben: Dass er zu schnell vorueber geht.

Aus dem direkten Vergleich zu Meisterwerken wie "The Downward Spiral" oder "The Fragile" bleibt die Erkenntnis, dass Reznors neuer Sound groesstenteils ohne die komplexen, experimentellen Klangteppiche, die verschlungenen, gleichermassen brachialen wie auch feinfuehligen Kompositionen vergangener Tage auskommt. Das macht die Musik weniger sperrig, aber leider auch - ich sag's jetzt einfach mal - gewoehnlicher. Es fehlt dieser letzte Wow-Effekt, dieser letzte Funken Genialitaet - oder war es Wahnsinn? - aus dem Klassiker wie "Hurt", "Reptile" oder "We're in this together" geboren wurden. Auch thematisch erfinden sich Nine Inch Nails nicht wirklich neu; von dem brutalen "Letting you" einmal abgesehen, dass gewissermassen einen wenig optimistischen Schlussstrich unter "Year Zero" zieht, klingt besonders die erste Haelfte von "The Slip" verdaechtig nach dem 2005er Album "With Teeth". Alles andere als uebel, aber eben auch nicht wirklich neu.

Reznor hat sich die eigene Messlatte unwahrscheinlich hoch gehangen, nichtsdestoweniger ist "The Slip" ein sehr gutes, unkompliziertes Album, das einfach nur Spass macht. Gleich der zweite Track "1.000.000" (nach einem kurzen Intro mit dem Titel "999.999") rockt ganz derbe los, und die kurz darauf folgenden Songs "Discipline" und "Echoplex" setzen sich sofort im Gehoergang fest. Ab der zweiten Haelfte nimmt Reznor das Tempo raus mit dem unheimlich schoenen und schoen unheimlichen "Lights in the Sky", einem gediegenen Klavierstueck, das seine atmosphaerisch getragene Fortsetzung in "Corona Radiata" und dem duesteren "The Four of Us are Dying" findet. Zum Schluss gibt's mit "Demon Seed" noch mal ordentlich was auf die Ohren, einem Song, der mehr nach Opener als nach Rausschmeisser klingt - und ich fuer meinen Teil interpretiere die Lyrics durchaus als Versprechen: "I am reaching a point", prophezeit T.Rez da unheilvoll...

Auf der beiliegenden DVD gibts uebrigens ausgesprochen sehenswerte Mitschnitte von Rehearsals der Tracks 2 - 6. Live gespielt wirken die Songs noch mal ganz anders und machen definitiv Lust auf mehr. Bleibt nur zu hoffen, dass Nine Inch Nails mit ihrer aktuellen "Lights in the Sky"-Tour irgendwann nach Europa kommen.



4 von 5 Sternen Er kann es immer noch   September 2, 2008
der Toni
"The Slip" stellt wieder ein sehr gutes Album Trent Reznors dar. Es enthaelt alles, was NIN ausmacht. Hektische Strukturen, Balladen, Gefuehle, interessante Klangflaechen und Power. Leider habe ich das Gefuehl, alles irgendwie schon einmal gehoert zu haben, was leider die Einzigartigkeit des Albums nimmt. Kracher gibt es aber wie das komplexe "Echoplex", das ruhige "Lights In The Sky" und das sphaerische "Corona Ridiata" genug, so dass sich jeder NIN- Fan bei diesem Album wohlfuehlen kann. Auch wenn es nicht mehr innovativ erscheint, es wirkt alles irgendwie ein wenig routiniert und solide, Trent kann immer noch gute Songs schreiben und Gaensehaut erzeugen, was immer noch das Wichtigste ist.


5 von 5 Sternen Gericht des Tages: The Slip   August 3, 2008
Captain Hillbilly
3 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

Trent Reznor, beruehmt beruechtigter NIN-Chefkoch, war ja zuletzt nicht nur fuer seine koestlichen Produktionen in den Schlagzeilen, sondern vor allem fuer die Schnelligkeit seiner Zubereitungen. Seine nunmehr 27. Kreation und neuestes musikalisches Hauptgericht lautet also "The Slip".
Das Rezept hierfuer ist einfach: man nehme eine Handvoll "With Teeth", verruehrt mit ganz viel "Pretty Hate Machine" und gewuerzt mit pikanten "Year Zero"-Computerspielereien sowie einer Prise Duesternis Marke "The Fragile". Garniert wird das ganze dann noch mit zwei Instrumentals a la "Ghosts". Ach, und als letztes Sahnehaeubchen zum drueberstreuen darf natuerlich auch die Gourmet-Ballade "Lights In The Sky" nicht fehlen.
Zugegeben, anfangs mag diese Mixtur etwas altbekannt und aufgewaermt schmecken, doch nach mehrmaligem akustischen Verzehr erfreut man sich am wahren Genuss dieser Feinschmeckerplatte. Und da das Auge bekanntlich mitisst, bekommt man auch noch eine leckere Live-DVD dazu serviert.
Fazit: Industrial-Haubenkoch Reznor laesst wieder mal nichts anbrennen und praesentiert uns ein weiteres, rundum gelungenes, musikalisches Luxus-Menue. Einziger bitterer Nachgeschmack: die Laufzeit von knapp 45min macht nicht wirklich satt. Doch das naechste NIN-Festmahl kommt bestimmt.



5 von 5 Sternen nicht kaufen .. saugen   Juli 29, 2008
T. Hassing
0 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

NIN bieten dieses Album auch zum kostenlosen Download an .. daher 5 Steren ;)
www.nin.com man muss lediglich seine E-Mail Adresse angeben und bekommt dann den Link fuer den Download zugesendet.



4 von 5 Sternen A fair warning   Juli 28, 2008
Paulchen
3 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich

Frueher musste man als NIN Fans immer 5-6 Jahre auf die naechste Veroeffentlichung warten. Seit 2005, seit etwa der Zeit ist Mr. Reznor auch clean, ist das vorbei, und die Scheiben erscheinen im halbjaehrlichen Rhythmus.

Ist das gut oder ist das schlecht???? Fuer den Fan sicherlich gut, weil er immer neues Material kriegt. Und fuer die Qualitaet der Musik???? Nun, die zweite Frage versuche ich zu beantworten.

Dieses Album ist ein Querschnitt durch alle moeglichen Sounds die NIN im Laufe ihrer Karriere abgeliefert haben. Der Klang ist roh, und man merkt, dass hier nicht lange im Studio nachtraeglich gebastelt wurde, eigentlich untypisch fuer Reznor. Trotzdem bietet die hier enthaltene Musik saemtliche Qualitaeten die man von NIN erwartet. Es geht oft recht laut und krachig zu und manchmal dann wieder leise und nachdenklich. Jeder Song weist, bis auf die 2 Instrumentalnummern, eine hohe Eingaengigkeit auf. Gleich zu Beginn von "The Slip" lauert solch eine Ohrmuschel-Penetranz: Wenn das Surren und Zischen von "999,999" seinem Nachfolger Platz macht, hetzt ein knarzender Bass Reznor in die Atemlosigkeit und hat mit "1,000,000" klaustrophobisches Pop-Monster im Schlepptau. Ja, Pop ist es, was auf "The Slip" immer wieder passiert. Pop, Pop und nochmals Pop. Also das was viele Fans Reznor eigentlich gerne verbieten wuerden.

Eine musikalischen Hoehepunkt bildet m.E. Light in the sky" , auch wenn das einsame Klavier mit Reznor ins Nichts faellt, wartet dort ueberraschendes Zutrauen: "Watching you drown / I'll follow you down / I am here right beside you." Koennte ein Anwaerter auf die Nachfolge von Hurt" werden.

Die Unvollkommenheit, die "Ghosts I-IV" speiste, pflanzt sich in der verstoerenden Unruhe von "The four of us are dying" fort. Zum Abschluss waechst auch noch das ueberragende "Demon seed" ueber sich selbst hinaus und faehrt im 6/4-Takt zur zur reznorschenHoelle: "I have been trying to tolerate you, well, I am reaching the point." "The Slip" ist definitiv kein Ausrutscher, sondern trifft ins Ziel.

Wer glaubt das es ein Nachlassen der Qualitaet gibt, sieht sich getaeuscht, wem die schiere Produktivitaet Reznors keinen Respekt abnoetigt, sitzt schlichtweg auf seinen Ohren. Denn eines ist klar: Stagnation und Fliessband haben nicht diese Tiefe, diese Reibung, diese zaudernde Eingaengigkeit.


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