Heureka (mit Tomte Aufnaeher) | 
| Künstler: Tomte Urheber: Tomte Label: Grand Hotel Van Cleef (Indigo)
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Bewertung: 25 Rezensionen Verkaufsrang: 287
Medium: Audio CD CDs/DVDs: 1 Versandgewicht: 0.2 Maße (innen): 5.6 x 5 x 0.5
EAN: 4047179176521
Veröffentlichung: Oktober 10, 2008 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
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| Tracks:
| • | Heureka | | • | Wie ein Planet | | • | Der letzte grosse Wal | | • | Wie siehts aus in Hamburg | | • | Voran Voran | | • | Kuess mich wach, Gloria | | • | Es ist so, dass du fehlst | | • | & ich wander | | • | Du bringst die Stories (ich bring den Wein) | | • | Das Orchester spielt einen Walzer | | • | Nichts ist so schoen auf der Welt, wie betrunken traurige Musik zu hoeren | | • | Dein Herz sei wild |
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Thees Uhlmann ist ohne Zweifel einer der besten und stilistisch interessantesten deutschsprachigen Songwriter, auch wenn sein Schaffen immer wieder qualitativen Schwankungen unterworfen ist. Heureka, das neue Album seiner Band Tomte klingt ueber weite Strecken seltsam zaghaft und weit weniger zupackend als noch der vor zwei Jahren erschienene Longplayer Buchstaben ueber der Stadt. Das liegt mit Sicherheit nicht an den beiden neuen Mitgliedern Simon Frontzek (Keyboards) und Nikolai Potthoff (Bass), die Oliver Koch und Timo Bodenstein ersetzten, und die einen guten Job machen. Uhlmann hat es zwar nicht verlernt mit bewegender Euphorie ueber die fuer ihn wichtigen und bewegenden Themen zu singen, siehe Songs wie "Wie sieht's aus in Hamburg?" oder das in seiner Zerbrechlichkeit absolut betoerende "Es ist so dass du fehlst", aber irgendwie scheint er mit leicht angezogener Handbremse unterwegs zu sein. Tomte halten sich auf Heureka weitgehend an bewaehrte und erprobte Muster, was in manchen Momenten, zum Beispiel bei "Der letzte grosse Wal", sehr schoen sein kann, aber zwischendurch immer wieder zu gepflegter Langeweile fuehrt. Nummern wie " & ich Wander" oder "Du bringst die Stories (Ich bring den Wein)" sind eine Spur zu berechenbar ausgefallen und lassen jedes Ueberraschungsmoment vermissen. Damit bewegen sich Tomte zwar immer noch weit ueber dem Durchschnitt, aber an fruehere Grosstaten kann man damit nicht ganz anknuepfen. Das Schoene und Troestliche dabei ist aber, dass bereits beim naechsten Album wieder alles ganz anders sein kann und das macht schliesslich die Qualitaet von wirklich grossen Bands aus. -- Norbert Schiegl
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| Kundenrezensionen: Gelesen 20 mehr Rezensionen...
Bestes Tomte Album - Eines der besten Alben in 2008 November 19, 2008 Frank Litzkow (Brueggen) Lange habe ich mir vorgenommen, mal eine Rezension zu schreiben und nun muss es einfach sein. Nachdem ich andere (eher schlechte) bei Amazon gelesen habe und auch einige Kritiken (z.B. im ME) muss ich nun einfach loswerden, wie grossartig dieses Album ist. Die Songs gehen sofort ins Ohr ohne auf Dauer zu nerven. Man hoert sie und hat sofort das Gefuehl sie seit Jahren zu kennen. Das finde ich sehr selten (eigentlich seit den "Spatzen und Tauben" von Kettcar nicht mehr). "Heureka" ist wohl schon jetzt meine meistgespielte CD des Jahres. "Der letzte grosse Wal" ist ein echter Anwaerter auf die beste Single 2008. Weitere Anspieltipps sind "Wie sieht's aus in Hamburg", "Voran Voran" (in beiden Versionen, die schnelle - Song 13 - gefaellt mir sogar noch besser) und vor allem "Nichts ist so schoen...". Tolle Texte, sehr gute Musik - ein perfektes Album und erstmals knapp besser als Kettcar (Sylt). Freue mich Tomte mit diesem Album live zu sehen.
Etwas fuer die Ewigkeit November 19, 2008 Jens Tanz (Kiel) 2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Man mag von Tomte denken, was man will. In meinen Augen versteht niemand als Thees Uhlmann es besser, alltaeglichen Liebeskummer in glare, kantige Texte zu pressen. Diese passen irgendwie nicht immer in das Schema der Songs, aber dadurch machen sie die eingaengigen Melodien zu etwas besonderem! Fuer deutsche Texte untypische Dramatik, irgendwie klugscheissend, aber dermassen nah dran an mir dass ich regelrecht mitfuehle. Ich laufe mit ihm durch die warme Nacht. Ich spuere, dass jemand, der mir sehr fehlt, manchmal hinter mir steht. Und ich hoere mir die Stories an (und hab den Wein gebracht...). Fuer mich eines der besten Alben dieses Jahres. Nach zwei Wochen in meinem Wechsler im Auto hoere ich die Titel 4-10 wie aus einem Stueck geschnitzt durch und finde sie jedes mal besser. Danke dafuer.
Na siehste, es geht doch! November 10, 2008 mew Bisher bestand ein Tomte-Album fuer mich aus 2-3 grossartigen Songs und viel Fuellmaterial. Das hat sich mit Heureka schlagartig geaendert. Songs wie Heureka, Der letzte grosse Wal oder Kuess mich wach, Gloria wuerden problemlos auf ein so bahnbrechendes Album wie U2s "War" passen (diese Feststellung ist keine Beleidigung, sondern ein Lob!). Voran, voran ist der beste Songs, den Coldplay nie geschrieben haben (ok, das war eine Beleidigung ;-) ). Bei Wie ein Planet gucken die grossartigen Limbeck um die Ecke und & ich wander hoert und fuehlt sich an wie 9 Monate Gebaermutter: Sicher, warm, geborgen, sorglos. Hoehepunkt des Albums ist jedoch der Hidden Track, den Tomte nutzen, um sich (mal wieder) selbst zu covern. Aus Voran, voran wird dann ploetzlich eine Emo-Pop-Hymne, wie man sie nur Bands wie Samiam oder Solea zutrauen wuerde. Grandios!
Zuviel Hype und zuwenig geile Songs Oktober 31, 2008 Luzifer Hoerfreund (Schwabingen) 3 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
TOMTE muss einfach gut sein, das dachte ich mir vor dem Kauf der neuesten CD. Sie sind ja auch gut, aber Uhlmanns Gesang wirkt nach dem grossartigen "Buchstaben ueber der Stadt"-Album erstaunlicherweise arg verschlechtert. Ein grosser Saenger wirdf er nie werden, das sagt er ja selbst. Aber hier heult und jault er fuer meinen Geschmack auf eine seltsam nervige Art und Weise. Das ist ein echter Rueckschritt. Zudem sind die Songs nicht so packen die zuvor, die Arrangements zu gewoehnlich und die Texte gehen komischerweise kaum ins Ohr. "Der letzte grosse Wal" ist da die Ausnahme und fuer mich das Prunkstueck dieses Albums. Davon haette es mehr geben duerfen. Sie koennen es noch, aber sie haben am Ziel deutlich vorbei geschossen.
Nicht mein Ding Oktober 30, 2008 S. und Silke (Koeln) 3 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Album taugt zu Interpretationen im Deutsch-Leistungskurs der gymnasialen Oberstufe wie die meisten Alben der Hamburger Schule,mit Rock'n Roll hat das wenig zu tun. Ich vermisse den proletarischen Charme eines Udo Lindenbergs die melancholische Agressivitaet eines Rio Reisers oder die miimalistische Verschrobenheit der Bleibenden Schaeden. Nur etwas fuer hartgesottene Fans der eben zitierten Einrichtung.Rock'n Roll ist woanders- auf der Schule fuer schwer erziehbare, verhaltensauffaellige Tagtraeumer.
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